Centre médical Potaschbierg: Das CMP in Grevenmacher bietet CT- und MRT-Untersuchungen an

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Centre médical PotaschbiergDas CMP in Grevenmacher bietet CT- und MRT-Untersuchungen an

GREVENMACHER – Trotz des Verbots durch das Gesundheitsministerium bietet die Radiologie des Centre Medical Potaschbierg (CMP) ab Mittwoch nun CT- und MRT-Untersuchungen an.

von
Marion Mellinger
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MRTs, Röntgenaufnahmen und CTs, die im CMP durchgeführt werden, werden nicht von der CNS erstattet.

Die Radiologieabteilung des Fachärztezentrums in Grevenmacher, die bereits am 1. April die ersten Patienten aufnehmen sollte, öffnet nun am Mittwoch seine Türen. Neben Röntgenaufnahmen finden sich nun auch Computertomographie (CT) sowie Kernspintuntersuchungen (MRT) im Leistungsspektrum – trotz des Verbots durch das Gesundheitsministerium.

Léon Gloden, Bürgermeister der Gemeinde Grevenmacher, bestätigte die Eröffnung gegenüber L'essentiel. «Das Verbot ist nicht rechtens», erklärte Gloden, «die Ministerin beruft sich auf das Gesetz von 2018, aber es betrifft nur Krankenhäuser.» Als Privatpraxis bliebe das CMP davon unberührt. Auf seiner Website erklärt das CMP, dass «die erforderlichen Genehmigungen eingeholt wurden».

Derzeit gibt es allerdings kein Abrechnungssystem für Röntgenuntersuchungen, die in einer Privatpraxis durchgeführt werden. Die Untersuchungen müssten demnach auf eigene Kosten bezahlt werden. Um «dem Gesundheitsministerium und dem Ministerium für soziale Sicherheit Zeit zu geben, eine kurzfristige Lösung zu präsentieren, haben wir beschlossen, für eine gewisse Zeit nur die Leistungen in Rechnung zu stellen, die in der geltenden medizinischen Nomenklatur zu finden sind und somit theoretisch von der CNS übernommen werden», heißt es in einer Pressemitteilung.

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