In Luxemburg – Das Gefängnis Sassenheim nimmt Form an

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In LuxemburgDas Gefängnis Sassenheim nimmt Form an

SASSENHEIM – Der Bau des neuen Gefängnisses schreitet planmäßig voran. Die ersten Häftlinge sollen dort im Jahr 2022 einfahren.

Die Arbeiten am neuen Gefängnis  in Sassenheim liegen im Zeitplan.

Die Arbeiten am neuen Gefängnis in Sassenheim liegen im Zeitplan.

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Das neue Strafvollzugszentrum Uerschterhaff in Sassenheim nimmt langsam aber sicher Gestalt an. Die Arbeiten liegen im Zeitplan: Im Sommer 2017 wurde mit dem Bau begonnen, die Inbetriebnahme ist für Mai 2022 geplant. Wie der federführenden Architekt sagt, handelt es sich dabei um eine «streng vertrauliche» Baustelle, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden darf.

Bevor das Gefängnis seinen Betrieb aufnimmt, muss die Straßenbauverwaltung Ponts et Chausées die 1,1 Kilometer lange Zufahrtsstraße von der CR110 fertigstellen. Das 5,3 Millionen Euro teure Projekt soll noch vor dem Kollektivurlaub 2018 fertig sein. «Seit Ende August werden an dem Zubringer letzte Arbeiten durchgeführt. Das Gefängnis muss noch an die Strom- und Wassernetze angeschlossen werden. Außerdem wird an der Stelle noch am Radweg gebaut», teilt ein Sprecher der Straßenbauverwaltung mit.

Die Strafvollzugsanstalt soll vor allem für Personen in Untersuchungshaft genutzt werden. Diese wurden bisher zusammen mit bereits verurteilten Gefangenen im Gefängnis Schrassig untergebracht. Insgesamt sollen in Sassenheim 400 Häftlinge Platz finden. Die Mauern des Gefängnisses werden zwischen sechs und zehn Metern hoch und rund 800 Meter lang sein. Die Einrichtung setzt sich aus einem Hauptgebäude für das Personal, vier Gebäuden für die Gefangenen und einem Bau für Sport und Weiterbildung zusammen. Insgesamt verschlingt das Bauprojekt 155,6 Millionen Euro. Die jährlichen Betriebskosten liegen bei etwa 26 Millionen.

(Jérôme Wiss/L'essentiel)

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