Doppelt verbunden – Das Geheimnis des perfekten Kusses

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Doppelt verbundenDas Geheimnis des perfekten Kusses

Wenn sich Lippen und Zungen berühren, fühlt man sich seinem Partner ganz nah. Kein Wunder, denn auch die Gehirnwellen verbinden sich in dem Moment.

Zwei Lippen, die sich einander annähern, Zungen, die nicht voneinander lassen können – was gibt es Schöneres? Grund dafür ist laut Berliner Forschern die extreme Verbundenheit, die in einem solchen Moment besteht. Denn nicht nur die Münder der Züngelnden gehen beim Küssen eine enge Bindung ein, sondern auch deren Gehirnwellen. Und das nicht zu knapp.

Für die Studie hatten die Wissenschaftler um Viktor Müller vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung verliebte Paare ins Labor gebeten und sie auf Kopf und Wangen mit Messelektroden ausgestattet, um ihre Gehirnwellen während des Küssens zu messen – einmal während eines leidenschaftlichen Kusses, einmal beim gleichzeitigen Küssen und Kopfrechnen und einmal, während die Probanden ihre eigene Hand liebkosten.

Glücklich statt gleichgeschaltet

Die unter Zuhilfenahme der Elektroenzephalografie (EEG) aufgezeichneten Daten zeigten, dass sich die Hirnwellen der Probanden während des liebevollen Kusses nicht bloß gleichschalteten, sondern sich so stark miteinander verknüpften, dass sie ein gemeinsames Netzwerk bildeten. Das zeigt ein Beitrag des Westdeutschen Rundfunks.

Aber das ist noch nicht alles: Die anschließende Befragung der Teilnehmer zeigte, dass die Kusspartner umso seliger waren, je stärker die Gehirne während der oralen Liebesbekundung miteinander verbunden waren. In anderen Worten: Je stärker die Verbindung, desto schöner ist der Kuss.

(L'essentiel/fee)

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