Ham oder Kéis? – Das gibt's auf Ihrem Ferienflug zu futtern
Publiziert

Ham oder Kéis?Das gibt's auf Ihrem Ferienflug zu futtern

LUXEMBURG - Ein schlechtes Essen an Bord vertreibt vielen Flugpassagieren die Urlaubslaune. Wir haben nachgefragt, was die Airlines ab Luxemburg ihren Kunden servieren.

Kommentare übers Essen gehören auf die Frage «Und wie war dein Flug?» meist dazu. Das Catering an Bord ist für die Airlines denn auch ein wichtiger Faktor, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Vor allem bei «klassischen» Airlines wie Lufthansa, Luxair oder Swiss ist neben dem Ticketpreis oft der Service entscheidend. Deshalb tüfteln die Airlines auch stetig an neuen Menüs.

Luxair stellt zum Beispiel einen starken Bezug zum Heimatland her: Für das Catering im Flieger verwendet Luxair fast ausschließlich Produkte «Made in Luxembourg», die noch dazu in der hauseigenen Küche beziehungsweise Bäckerei hergestellt werden. Im Gegensatz zu Billigfluggesellschaften verhält sich Luxair beim Bordservice nicht knausrig: Auf Flügen nach Barcelona, Berlin oder Rom bekommen Passagiere immerhin ein Sandwich oder einen Snack gereicht. Dazu gibt's Kaffee oder Cola – und wer mag, kann die Aufregung vor der Landung mit einer Coupe Crémant vertreiben. Besonderes Extra ist das berühmte Lutschbonbon, das am Ende des Flugs angeboten wird.

Gin-Verkostung und Baguette mit heißem Speck

Bei den Ferienflügen mit LuxairTours stehen diverse Menüs auf dem Programm, die ständig wechseln. Je nach Tageszeit und Flugdauer bereitet die Crew ein Frühstück, ein Mittagessen oder ein Abendessen zu. Allein vergangenes Wochenende gingen bei der rot-weiß-hellblauen Airline 22.000 Gerichte über die Galley. «Verpflegung gehört bei uns zum Angebot dazu. Wir haben nicht vor, unseren Kunden das Catering an Bord zu verkaufen», sagt ein Sprecher von Luxair.

Anders bei Ryanair: Dort kostet ein Bordmenü mit Kaffee und Croissant 5 Euro. Dafür ist der Ticketpreis meist billiger als bei Luxair – und viele Passagiere gönnen sich ohnehin lieber am Ankunftsort einen Kaffee. Mitbewerber Flybe, seit September am Findel vertreten, lockt wiederum mit einem anderen Special: Einer Gin-Verkostung in zehn Kilometern Höhe. Bei Easyjet zählt Baguette mit heißem Speck zu den Verkaufsschlagern. Die Lufthansa spricht derweil davon, dass die Mahlzeiten in den letzten Jahren «gesünder und leichter» geworden seien.

Doch was servieren die Airlines denn nun genau – und wo muss man fürs Essen mittlerweile bezahlen? Wir haben uns bei Fluglinien umgehört, die ab Luxemburg fliegen.

Vom Sandwich bis zum edlen Hereford-Beef: Klicken Sie sich durch die Bildstrecke und erfahren Sie, was die Airlines ihren Fluggästen – kostenlos oder gegen Aufzahlung – auftischen.

(vb/jt/L'essentiel)

Deine Meinung