Luxemburg – Das Impfzentrum in Beles schließt am Samstag

Publiziert

LuxemburgDas Impfzentrum in Beles schließt am Samstag

Esch/Beles – Die Schließung des Impfzentrums in Beles markiert einen Wendepunkt in der Impfstrategie des Großherzogtums gegen das Coronavirus.

Das Impfzentrum in Beles schließt am kommenden Samstag - kann aber bei Bedarf schnell wieder geöffnet werden.

Das Impfzentrum in Beles schließt am kommenden Samstag - kann aber bei Bedarf schnell wieder geöffnet werden.

Editpress/Julien Garroy

Am Samstag um 13 Uhr schließt das Impfzentrum in der Maison des Matériaux in Beles seine Türen. Seit dem 15. Februar wurden dort 153.069 Dosen verabreicht. «Die Zentren wurden eröffnet, um der Bevölkerung so schnell wie möglich Impfungen anbieten zu können», sagte Luc Feller, Hochkommissar für Nationalen Schutz. Wie auch die Zentren bei der Luxexpo, der Air Rescue, in Ettelbrück oder Mondorf könnte auch das in Beles wieder geöffnet werden, wenn einem großen Teil der Bevölkerung eine dritte Dosis verabreicht werden müsste.

«Wir befinden uns in einer neuen Phase, in der die Impfungen spontaner erfolgen, insbesondere dank des Impf-Busses sowie der 243 impfenden Hausärzte», fügte er hinzu. Obwohl die Zahl der verabreichten Dosen seit Ende Juli zurückgegangen ist, bleibt das Victor-Hugo-Impfzentrum in Limpertsberg auch weiterhin geöffnet.

«Es ist nicht geplant, das Impfzentrum Limpertsberg zu schließen»

Lediglich die Kapazitäten wurden an den Bedarf angepasst, sodass derzeit vier bis fünf Impflinien in Betrieb sind. «Es ist nicht geplant, das Impfzentrum Limpertsberg zu schließen, denn es gibt immer noch Leute, die auf der Warteliste stehen oder ohne Termin kommen», erklärt Luc Feller. Dabei wurde vor allem die Möglichkeit, sich ohne einen Termin impfen zu lassen, zuletzt häufig genutzt: Seit dem 16. August wurden in diesem Zusammenhang 7635 Dosen verabreicht.

Nach Angaben des Hochkommissars könnte der Impf-Bus, mit dem bereits mehr als 1780 Dosen verabreicht wurden, noch bis Mitte Oktober eingesetzt werden. «Danach könnten andere Lösungen in Betracht gezogen werden, wie etwa Impfungen in Einkaufszentren, bestimmten Geschäften und großen Unternehmen», sagte er.

(Marion Mellinger/L'essentiel)

Deine Meinung