Anschlag mit 84 Toten – Das ist der Attentäter von Nizza

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Anschlag mit 84 TotenDas ist der Attentäter von Nizza

Am Nationalfeiertag von Frankreich rast ein Lastwagen in eine Menschenmenge. Täter ist ein 31-jähriger Franko-Tunesier. Alle News im Ticker.

Was bisher bekannt ist:

In Nizza ist am französischen Nationalfeiertag nach dem traditionellen Feuerwerk gegen 23 Uhr ein LKW in eine Menschenmenge und zwei Kilometer weit gefahren.

Mindestens 84 Menschen sind ums Leben gekommen.

Über 200 Personen wurden verletzt, über 50 schweben noch in Lebengefahr.

Der Täter wurde identifiziert: Es handelt sich um den 31-jährigen Franko-Tunesier Mohamed Lahouaiej Bouhlel mit Wohnsitz in Nizza.

In dem Lastwagen wurden eine funktionsunfähige Granate und Feuerwaffen-Attrappen gefunden. Der Fahrer habe mehrmals mit einer Pistole geschossen, bevor er erschossen wurde.

Frankreich verlängert den Ausnahmezustand um drei Monate und ordnet eine dreitägige Staatstrauer an.

Bisher gibt es kein Bekennerschreiben. Ob die Tat einen islamistischen Hintergrund hat, ist unklar. Offen ist auch, ob es sich um einen Einzeltäter handelte.

19.59 Uhr

Unter den Opfern von Nizza ist eine Famile aus Longwy, nur wenige Meter hinter der luxemburgisch-französischen Grenze. Der 28 Jahre alte Lehrer Michaël Pellegrini, seine Mutter Véronique (55) sowie seine beiden Großeltern François (82) und Christiane Locatelli (78) fielen dem Attentäter zum Opfer. Hier geht's zum Artikel auf lessentiel.lu/fr.

19.04 Uhr

Die Sicherheitsvorkehrungen für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro werden nochmals verschärft. Dies sagte Verteidigungsminister Raul Jungmann dem Nachrichtenportal G1. «Wir sind gerade dabei, unsere geplanten Kontrollen zu überprüfen und zu verstärken.»

Details sollten bei einer nach dem Anschlag in Frankreich mit mehr als 80 Todesopfern einberufenen Krisensitzung der Regierung festgelegt werden. Ihm sei bewusst, dass nochmals verstärkte Sicherheitsmaßnahmen «eine Unannehmlichkeit mehr» für die Athleten und Zuschauer bedeuteten, sagte Jungmann. «Aber es ist notwendig im Namen der Sicherheit für uns alle.» Unter anderem sollten die Zahl der Kontrollpunkte und der Kontrollen erhöht werden.

17.57 Uhr

Lahouaiej-Bouhlel zog bereits vor drei Jahren aus der Wohnung aus, die von den Ermittlern durchsucht wurde. Das sagen Nachbarn zur Nachrichtenagentur AP. Dort wohne stattdessen eine Frau, die von ihm getrennt lebe. Vier Menschen in der Wohnung sagten, sie gehörten zur Familie der Frau. Sie habe die Scheidung eingereicht.

17.47 Uhr

In Luxemburg wird am morgigen Samstag um 14 Uhr auf der Place de la Constitution der Opfer von Nizza gedacht. Unter anderem wir die Bürgermeisterin der Hauptstadt, Lydie Polfer, zugegen sein.

17.30 Uhr

Auf Twitter kursiert ein Bild des Täters. Nachbarn haben dem Blick bestätigt, dass es sich beim Mann auf dem Foto um Mohamed Lahouaiej-Bouhlel handele.

Seine Papiere wurden nach der Tat im weißen Lastwagen gefunden. Der Mann sei nicht als möglicher Gefährder geführt worden, sagte der mit den Ermittlungen betraute Pariser Staatsanwalt François Molins bei einer Medienkonferenz in Nizza.

Der 31-jährige Tunesier mit Wohnsitz in Nizza sei aber im März wegen Bedrohung, Gewalt, Diebstahls und Sachbeschädigung zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.

Ein Bekennerschreiben zu dem Anschlag liege nicht vor, sagte Molins. «Die Art des Vorgehens entspricht aber weitestgehend den Mordaufrufen terroristischer Organisationen in Zeitschriften und Videos», fügte er hinzu. Das in der Wohnung des Täters sichergestellte Material werde noch ausgewertet.

17.19 Uhr

In dem Lkw wurden eine nicht funktionsfähige Handgranate und Waffenattrappen gefunden. Regionalpräsident Christian Estrosi hatte zunächst gesagt, der Täter habe schwere Waffen bei sich gehabt. Der Lastwagen – ein weißer 19-Tonnen-Lkw – war vor einigen Tagen in der südwestfranzösischen Region Provence-Alpes-Côte d'Azur angemietet worden, in der auch Nizza liegt.

17.11 Uhr

Die Staatsanwaltschaft Nizza informiert bei einer Pressekonferenz. François Molins spricht von einem «barbarischen Akt». Nach jetzigem Erkenntnisstand seien 84 Personen getötet worden – darunter zehn Kinder, 202 weitere wurden verletzt.

16.26 Uhr

Die Ex-Frau des Angreifers ist festgenommen worden. Die Frau befinde sich in Polizeigewahrsam, heißt es aus Polizeikreisen. Die Ermittler wollen herausfinden, welche Motive der Mann hatte und ob es womöglich Komplizen gibt. Dazu verhören sie Menschen aus dem Umfeld des Angreifers.

16.20 Uhr

Der deutsche Bundesinnenminister Thomas de Maizière sagt, dass es keine Garantie dafür gäbe, dass nicht auch Anschläge in Deutschland stattfinden könnten.

16.16 Uhr

Der französische Präsident François Hollande schließt nicht aus, dass hinter der Lastwagenattacke von Nizza mehrere Personen stehen. Hollande sagte nach einem Besuch am Tatort, Ziel des Angriffs sei es gewesen, «die Grausamkeit eines Einzelnen oder vielleicht einer Gruppe zu befriedigen». Frankreich stehe vor einer langen Auseinandersetzung.

16.05 Uhr

Ein Passant und zwei Polizisten haben laut Le Parisien den Lastwagen gestoppt. «Eine Person ist aus der Menschenmenge auf den Lastwagen gesprungen und wollte ihn anhalten», sagt Eric Ciotti, Präsident der Region Alpes-Maritimes. Der Mann habe mit «bloßen Händen» versucht, den Attentäter an der Weiterfahrt zu hindern.

Erst als der Täter eine Waffe gezückt habe, sei der Passant gewichen, meldet Le Figaro. Der Mann habe dann die Schusswaffe auf zwei Polizisten gerichtet. Doch die beiden Beamten drückten zuerst ab und «schalteten den Terroristen aus».

15.21 Uhr

«Zwischen Leben und Tod»: 50 Personen sind noch immer im kritischen Zustand, sagte François Hollande vor den Medien. Zuvor hatte der Staatspräsident Opfer im Krankenhaus besucht.

Der Anschlag am Nationalfeiertag habe sich gegen Frankreich gerichtet. «Warum der 14. Juli? Weil er das Fest der Freiheit ist», so Hollande.

14.52 Uhr

Als Täter wurde ein Franko-Tunesier mit Wohnsitz in Nizza identifiziert. Die Papiere des 31-jährigen Mohamed Lahouaiej-Bouhlel wurden in dem Lkw gefunden, mit dem er dutzende Menschen überfuhr. Der Mann ist nach Angaben aus Polizeikreisen bisher nicht als Islamist aufgefallen. Er war der Polizei aber wegen anderer Vergehen bekannt, vor allem wegen Gewalttaten.

14.39 Uhr

Zum Zeitpunkt des Attentats am Donnerstagabend haben sich laut AFP 30.000 Personen auf der Promenade des Anglais aufgehalten.

14.35 Uhr

Laut AP wurde den Passagieren das Betreten des Flughafen-Gebäudes in Nizza wieder erlaubt.

14.14 Uhr:

Vor der Grenze zwischen Italien und Frankreich stauen sich die Autos. Im Grenzort Ventimiglia wurden nach dem Anschlag strikte Kontrollen eingeführt.

13.59 Uhr

Der Flughafen in Nizza wurde laut Medienberichten gesperrt und evakuiert. Ein Gepäckstück sei der Grund für die Maßnahme gewesen. Im Gebäude befänden sich nur noch französische Soldaten.

13.48 Uhr

Laut iTele wurde bei der Razzia in der Wohnung des Attentäters eine Person festgenommen.

13.40 Uhr

Auch in der saarländischen Hauptstadt sind die Menschen erschüttert. Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) sprach dem Nachbarland Solidarität ausgesprochen: «Das Attentat ist feige und grausam. Es macht uns umso betroffener, da wir gestern noch zusammen mit unseren französischen Freunden gefeiert haben – und heute gemeinsam mit ihnen um die zahlreichen Opfer trauern. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen.»

Kramp-Karrenbauer hatte zum Zeitpunkt des Attentats gemeinsam mit dem französischen Generalkonsul Frederic Joureau an Feierlichkeiten im Saarbrücker Schloss teilgenommen.

An diesem sowie am saarländischen Landtag sind die Flaggen auf Halbmast gehisst.

13.17 Uhr

Laut Nice Matin ist auf der «Route de Turin» in Nizza eine Entschärfungs-Einheit wegen einer Bombendrohung im Einsatz. Auf Twitter vermelden User sogar Schüsse.

13.08 Uhr

Der französische Präsident François Hollande ist in Nizza eingetroffen, um sich vor Ort ein Bild der Lage zu machen. Er will am Freitag unter anderem die Präfektur und ein Krankenhaus besuchen.

Geplant sind Begegnungen mit Sicherheits- und Rettungskräften. Auch Premierminister Manuel Valls und Innenminister Bernard Cazeneuve halten sich in Nizza auf.

12.55 Uhr

Londons Bürgermeister Sadiq Khan erklärt, dass die Sicherheitsmaßnahmen für die britische Hauptstadt überprüft würden.

12.50 Uhr

Die Sicherheitsmaßnahmen bei der Tour de France sind verschärft worden. Das Radrennen, das am 24. Juli in Paris endet, gilt als ein mögliches Anschlagsziel.

Bei der 13. Etappe am Freitag sollten etwa 600 Sicherheitskräfte entlang der rund 37 Kilometer langen Strecke eingesetzt wereden, wie die Organisatoren mitteilten. Die Strecke führt von Bourg-Saint-Andéol nach Caverne du Pont-d'Arc im südostfranzösischen Département Ardèche.

12.39 Uhr

Frankreichs Staatschef François Hollande hat eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen. Sie beginne am Samstag und dauere bis Montag, sagte Premierminister Manuel Valls am Freitag nach einem Treffen des Sicherheitskabinetts in Paris. An öffentlichen Gebäuden sollten die Fahnen schon ab Freitag auf Halbmast gehängt werden.

Die angekündigte erneute Verlängerung des Ausnahmezustands solle bereits am kommenden Dienstag im Kabinett und dann am Mittwoch und Donnerstag vom Parlament beraten werden.

12.40 Uhr

Wie viele andere französische Städte hatte sich auch Nizza in den vergangenen Monaten auf einen Anschlag vorbereitet. In der südfranzösischen Stadt an der Cote d'Azur fand Anfang März eine große Übung mit Beteiligung von Spezialeinheiten statt.

Die Überlegungen gingen damals allerdings eher dahin, dass während der Fußball-Europameisterschaft etwas passieren könnte. In Nizza fanden vier Spiele statt, darunter auch das Achtelfinale zwischen England und Island.

In der Stadt mit rund 350.000 Einwohnern gab es aber auch Sorgen, dass während des Karnevals ein Anschlag verübt werden könnte. Mit bis zu einer Million Besuchern gehört der «Carnaval de Nice», der alljährlich im Februar stattfindet, zu den weltweit bekanntesten Umzügen. Zentraler Treffpunkt ist dabei die Promenade des Anglais.

Auch die Filmfestspiele von Cannes – etwa 30 Kilometer weiter südlich an der Cote d'Azur – galten als potenzielles Ziel von Terroristen. Wegen der Anschlagsgefahr waren die Sicherheitsvorkehrungen in der Region schon mehrfach verschärft worden. Nach Informationen der Tageszeitung Le Monde sind dort regulär etwa 400 Polizisten der Stadt und 1400 Mitglieder der nationalen Sicherheitskräfte im Einsatz.

Nizza gehört zudem zu den französischen Städten mit überdurchschnittlich viel Sicherheitskameras: Pro Quadratkilometer hängen durchschnittlich 15 Überwachungskameras.

12.38 Uhr

Nach dem Attentat in Südfrankreich ist in Belgien am Freitag der Nationale Sicherheitsrat zusammengekommen. Für den belgischen Nationalfeiertag am 21. Juli hatte die Polizei in Brüssel schon vor dem Anschlag mit 84 Toten eine Verstärkung angefordert und erhalten. Das Zentrum für die Beurteilung der Terrorgefahr halte an der zweithöchsten Alarmstufe fest, teilte Innenminister Jan Jambon mit. Die aktuelle Stufe drei bedeutet, dass die Behörden die terroristische Bedrohung in Belgien als «ernst, möglich und wahrscheinlich» einschätzen.

12.36 Uhr

«Er hat zahlreiche Leichen hinter sich gelassen», schildert ein Augenzeuge, der in Nizza dabei war. «Ein großer weißer Lkw ist links von mir angefahren gekommen. Ich bin nach hinten ausgewichen, aber viele andere hatten diesen Reflex nicht. Der Lkw schwenkte nach links, nach rechts. Es war ein Gemetzel.»

12.15 Uhr

Die Kinderklinik von Nizza bestätigt, dass rund 50 Kinder nach dem Anschlag ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Zwei Kinder seien am Morgen gestorben, andere schweben noch in Lebensgefahr, schreibt le-parisien.fr unter Berufung auf eine Sprecherin der Klinik.

12.06 Uhr

Zwei US-Amerikaner sind bei dem Attentat ums Leben gekommen. Das bestätigt das Außenministerium in Washington.

11.32 Uhr

Mindestens drei Deutsche sind bei dem Anschlag in Nizza ums Leben gekommen. Das meldet der Sender RBB unter Berufung auf die Schulaufsicht. Es soll sich um drei Teilnehmer einer Abi-Fahrt aus Berlin handeln (siehe Eintrag um 9.54 Uhr).

11.20 Uhr

Wie die französische Zeitung Nice-Matin berichtet, sind 54 Kinder in das Lenval-Krankenhaus in Nizza eingeliefert worden. Mehrere Kinder sollen bei dem Attentat gestorben sein. Das Regionalblatt liefert auch den Namen des mutmaßlichen Täters: Es soll sich um den 31-jährigen Mohamed L.B. handeln, der am Steuer des Lkw saß.

Augenzeugen berichten der Nachrichtenagentur AFP, dass mittlerweile auch der Wohnsitz des Lastwagen-Fahrers in Nizza durchsucht wurde.

11 Uhr

Laut dem Regionalpräsidenten Christian Estrosi hätten einige der 1200 Überwachungskameras «in den Bergen von Nizza» den Moment eingefangen, in dem der Angreifer in den Lastwagen gestiegen sei. Von da an könne die Horrorfahrt bis zur Promenade verfolgt werden. Nun müsse mit Hochdruck nach Komplizen gefahndet werden, sagte Estrosi:«Es gibt eine Kette der Komplizenschaft. Ich erwarte, dass sie aufgedeckt wird.»

Hollande sagte, es sei noch nicht klar, ob der Attentäter Komplizen gehabt habe. Die Pariser Terror-Staatsanwaltschaft habe Ermittlungen aufgenommen. «Der terroristische Charakter (der Tat) kann nicht geleugnet werden», erklärte der Staatspräsident. «Ganz Frankreich wird von islamistischem Terrorismus bedroht.» In mehreren Städten fanden am Freitagmorgen Razzien statt.

10.51 Uhr

Die 13. Etappe der Tour de France von Bourg-Saint-Andéol nach La Caverne du Pont-d'Arc (Region Auvergne-Rhône-Alpes) findet trotz der Ereignisse in Nizza statt. Die Sicherheitskräfte wurden jedoch massiv verstärkt. Vor dem Start wurde eine Schweigeminute abgehalten.

10.33 Uhr

Das Außenministerium teilt auf Nachfrage von L'essentiel mit, dass laut derzeitigen Erkenntnissen keine Luxemburger bei dem Anschlag in Nizza ums Leben gekommen sind. Die Hotline für besorgte Angehörige bleibt weiterhin aktiv: +352 621 287 658

10.30 Uhr

LSAP-Fraktionschef Alex Bodry ist «furchtbar niedergeschlagen nach den tragischen Ereignissen von Nizza». Auf so eine «unmenschliche Form von Terrorismus» gebe es keine juristisch wirksame Antwort, schreibt Bodry auf Facebook. «Da stößt auch die Politik an ihre Grenzen in einer Demokratie und offener Gesellschaft.» Solidarität und Geschlossenheit seien jetzt die Devise.

Parlamentspräsident Mars Di Bartolomeo schreibt: «Weder Bomben noch Kugeln von Terroristen oder Lastwagen können unsere gemeinsamen Werte und Freiheiten kaputt machen, wenn wir zu ihnen stehen. No pasaran!»

10.27 Uhr

Nach dem Angriff in Nizza setzt die Luxemburger Regierung ein Zeichen der Solidarität. Ab 12 Uhr werden die Fahnen an den öffentlichen Gebäuden für drei Tage auf halbmast gesetzt.

10.20 Uhr

«Der Kampf gegen den islamischen Fundamentalismus muss in Gang kommen», sagt die Präsidentin des Front National, Marine Le Pen.

10.10 Uhr

Laut der Nachrichtenagentur AFP wurde der Fahrer des Lastwagens inzwischen offiziell identifiziert. Laut Angaben von Le Monde deuten Ausweispapiere im Führerstand des Lkw daraufhin, dass es sich bei dem Täter um einen 1985 geborenen Franko-Tunesier mit Wohnsitz in Nizza handelt. Er war laut dem Bericht wegen Gewaltvorfällen polizeibekannt.

10.06 Uhr

Laut Tageblatt gibt es derzeit keine Ausfälle im Zug- und Flugverkehr zwischen Luxemburg und Nizza. Der Flug um 12.55 Uhr vom Airport Findel nach Nizza soll wie vorgesehen stattfinden. Auch die TGVs nach Straßburg und in den Süden Frankreichs fahren planmäßig.

10 Uhr

«Russland zeigt sich an diesem schweren Tag solidarisch mit dem französischen Volk», erklärt Präsident Wladimir Putin in einem Telegramm an seinen französischen Amtskollegen François Hollande. Das gab Kreml-Sprecher Dimitri Peskow bekannt.

9.57 Uhr

Bisher ist nicht bekannt, ob Luxemburger unter den Opfern sind. Für Angehörige, die sich informieren wollen, ob Familienmitglieder oder Freunde von dem Anschlag betroffen sein könnten, hat das Außenministerium eine Hotline eingerichtet. Die Luxemburger Botschaft in Paris befindet sich laut eigenen Angaben in engem Kontakt mit den französischen Behörden.

Reaktionen aus dem Großherzogtum zum Anschlag in Nizza finden Sie hier.

9.54 Uhr

Laut rbb-online.de sind eine Lehrerin und zwei Schülerinnen aus Berlin unter den Opfern von Nizza. Die Klasse sei auf Abi-Fahrt in der südfranzösischen Stadt gewesen. Bisher gibt es allerdings keine Bestätigung für diese Meldung.

9.50 Uhr

«Plötzlich hörten wir die Krankenwagen»: Die Luxemburgerin Lynn Wagner schildert, wie sie die dramatischen Stunden in Nizza erlebt hat. Den Artikel lesen Sie hier.

9.48 Uhr

Ein für Freitagabend in der französischen Stadt geplantes Konzert von US-Superstar Rihanna fällt aus. «Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien», schrieb die Sängerin auf Instagram.

Auch ein Jazz-Festival in Nizza ist abgesagt, wie der Verwaltungsbezirk Alpes-Maritimes am Freitag mitteilte.

9.43 Uhr

In Frankreich tagt auf Antrag von Präsident Hollande der nationale Verteidigungsrat.

9.42 Uhr

Ein Video eines deutschen Reporters zeigt den Moment des Anschlags. Mehr dazu hier.

9.41 Uhr

In Australien wurde die französische Flagge auf die Sydney Harbour Bridge gehängt.

9.27 Uhr

Französische Krankenhäuser rufen landesweit zu Blutspenden auf:

9.20 Uhr

Die Suche nach vermissten Personen organisiert sich über soziale Medien. Mehr dazu hier.

9 Uhr

Nach dem Terroranschlag von Nizza hat die deutsche Kanzlerin Angela Merkel Frankreich die volle Solidarität Deutschlands zugesichert. «Deutschland steht im Kampf gegen den Terrorismus an der Seite Frankreichs», sagte sie am heute am Rande des ASEM-Gipfels im mongolischen Ulan Bator.

«Und ich bin sehr überzeugt, dass trotz aller Schwierigkeiten wir diesen Kampf gewinnen werden.»

Alle Teilnehmer des Gipfels seien «vereint in der Fassungslosigkeit über den massenmörderischen Anschlag in Nizza». Sie habe dem französischen Aussenminister Jean-Marc Ayrault auf dem Gipfel ihr Mitleid ausgedrückt, sagte Merkel. Frankreich sei am Nationalfeiertag vom Terror getroffen worden, einem Tag, «der ein Tag des Stolzes ist und nun ein Tag der grossen Trauer geworden ist».

8.41 Uhr

«Gemeinsam gegen Hass und Gewalt»: Schweigeminute beim Asien-Europa-Gipfel in der Mongolei.

8.21 Uhr

Immer mehr Augenzeugen berichten von den schrecklichen Ereignissen der Nacht.

Wassim Bouhel erzählt dem französischen Fernsehsender iTele: «Wir sind fast gestorben. Es war alles wie in einem Traum... (der Lkw) fuhr zickzack, niemand wusste wohin er unterwegs war. Meine Frau ... einen Meter entfernt .... sie war tot. Der Lkw raste durch alles ... Stangen, Bäume. So was haben wir noch nie gesehen. Einige Leute hingen an den Türen und versuchten, den Lkwzu stoppen.»

8 Uhr

Nach dem Terroranschlag von Nizza hat die deutsche Kanzlerin Angela Merkel Frankreich die volle Solidarität Deutschlands zugesichert. «Deutschland steht im Kampf gegen den Terrorismus an der Seite Frankreichs», sagte sie am heute am Rande des ASEM-Gipfels im mongolischen Ulan Bator.

«Und ich bin sehr überzeugt, dass trotz aller Schwierigkeiten wir diesen Kampf gewinnen werden.»

Alle Teilnehmer des Gipfels seien «vereint in der Fassungslosigkeit über den massenmörderischen Anschlag in Nizza». Sie habe dem französischen Außenminister Jean-Marc Ayrault auf dem Gipfel ihr Mitleid ausgedrückt, sagte Merkel. Frankreich sei am Nationalfeiertag vom Terror getroffen worden, einem Tag, «der ein Tag des Stolzes ist und nun ein Tag der großen Trauer geworden ist».

Nach dem Anschlag von Nizza hat Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) sich erschüttert gezeigt. «Wir trauern mit Frankreich und stehen in diesen schweren Momenten fest an seiner Seite», erklärte Steinmeier am Freitag. «Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und dem ganzen französischen Volk.»

(pw/jt/L'essentiel/cpm/woz/foa/sda/afp/dpa)

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