JPEE – «Das Klima könnte ein Vorteil für die Isländer sein»

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JPEE«Das Klima könnte ein Vorteil für die Isländer sein»

Axel Urhausen ist der medizinische Leiter des luxemburgischen Teams bei den JPEE. Im Interview erklärt er, wie das raue isländische Klima die Athleten beeinflusst.

Wie kommen die Athleten mit dem rauen isländischen Klima zurecht?

Das Klima unterscheidet sich von Luxemburg nicht so stark. Niemand ist an die Mitternachtssonne gewöhnt, aber die Vorhänge im Hotel sind absolut lichtdicht. Bis jetzt hat sich noch kein Athlet beschwert.

Wird die Kälte es für die Sportler nicht schwierig machen?

Der Wind ist kalt. Bei diesen Spielen werden nicht viele Rekorde aufgestellt. Der Winter war sehr rau auf der Insel. Glücklicherweise ist das schöne Wetter zurück. Aber das Klima ist sehr wahrscheinlich ein Vorteil für die Isländer.

Einige Athleten haben sich bereits verletzt. Wie erklären Sie sich das?

Bei einer Mannschaft aus 135 Sportlern ist man nie vor Verletzungen gefeit. Chronische Probleme und Erkrankungen tauchen während eines Wettkampfes immer auf.

Was sind ihre persönlichen Eindrücke von Island?

Es ist sehr schön. Ich bin an eine solche Landschaft nicht gewöhnt. Wir hatten viel Sonne, aber niemand hat sich beschwert. Ich war überrascht, so viele Radfahrer zu sehen. Bei so viel Wind muss es schwierig sein, zu fahren – und trotzdem hat sie nichts aufgehalten.

(Von unseren JPEE-Korrespondenten Frédéric Lambert und Philippe Di Filippo))

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