Rentrée in Luxemburg – Das neue Schuljahr beginnt mit weniger Regeln

Publiziert

Rentrée in LuxemburgDas neue Schuljahr beginnt mit weniger Regeln

LUXEMBURG – Am heutigen Mittwoch startet für viele Schüler das neue Schuljahr. Im Vergleich zu den letzten eineinhalb Jahren wurden die Corona-Regeln etwas gelockert.

Schutzmasken in den Klassenräumen sind im neuen Schuljahr nicht mehr notwendig.

Schutzmasken in den Klassenräumen sind im neuen Schuljahr nicht mehr notwendig.

Editpress/Fabrizio Pizzolante

Ab heute müssen die meisten Schüler in Luxemburg wieder die Schulbank drücken! Die jüngsten Schüler der Grundschule starten am heutigen Mittwochmorgen in ihren ersten Schultag. Abgesehen von den Siebtklässlern geht es für die Schüler der Sekundarstufe erst am Freitag los. Eine Ausnahme gilt für Schüler, die im vergangenen Jahr wegen der Quarantäne nicht an den Prüfungen teilnehmen konnten und etwas früher als die Mitschüler in die Schule zurückkehren.

In den letzten anderthalb Jahren waren die Schulen gezwungen, sich an die Corona-Maßnahmen anzupassen. Für das neue Schuljahr werden die Regeln gelockert. Die wichtigste Änderung für Schüler und Lehrer besteht darin, dass das Tragen einer Maske im Klassenzimmer nicht mehr obligatorisch sein wird. Bei der Bewegung im Schulgebäude ist die Schutzmaske jedoch erforderlich. Diese Regel wird so lange gelten, bis eine Corona-Infektion im Klassenzimmer auftritt. «Das ist eine gute Nachricht, denn die Maske könnte für manche Menschen schwer zu ertragen sein», sagt der Schulleiter einer Schule.

Auch die Quarantänevorschriften wurden gelockert: Sie gelten nicht mehr für geimpfte oder genesene Kinder. Die Schüler der Grundschulen werden zweimal wöchentlich in der Schule getestet, während den Schülern der weiterführenden Schulen zwei Tests angeboten werden, wovon einer zu Hause durchgeführt wird. Die Flexibilitätsregelungen für den Gesundheitsbereich wurden entwickelt, um die gesamte Schulerfahrung zu erleichtern. «Ein Minimum an Chancen für das Virus und ein Maximum für die Bildung», fasst Claude Meisch, Minister für nationale Bildung, zusammen.

(jg/L'essentiel)

Deine Meinung