Modernes Ausbildungszentrum – Das neue Wahrzeichen für das Handwerk

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Modernes AusbildungszentrumDas neue Wahrzeichen für das Handwerk

BETTEMBURG – Am Freitag wurde das neue Krakelshaff-Ausbildungszentrum für die Ausbildung von Handwerkern vorgestellt. Das groß angelegte Projekt soll die Branche ankurbeln.

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Ein Gebäude, das «emblematisch für das luxemburgische Handwerk ist» - so begrüßten die verschiedenen Akteure das Krakelshaff-Ausbildungszentrums in Bettemburg.

Ein Gebäude, das «emblematisch für das luxemburgische Handwerk ist» - so begrüßten die verschiedenen Akteure das Krakelshaff-Ausbildungszentrums in Bettemburg.

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«Damit soll die Branche die Möglichkeit bekommen, sich von alten Methoden hin zu den neuen integrierten Fertigungsverfahren zu entwickeln», erklärt Geschäftsführer Marc Ant.

«Damit soll die Branche die Möglichkeit bekommen, sich von alten Methoden hin zu den neuen integrierten Fertigungsverfahren zu entwickeln», erklärt Geschäftsführer Marc Ant.

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Ein Gebäude, das «emblematisch für das luxemburgische Handwerk ist» – so begrüßten die verschiedenen Akteure, die bei der Präsentation des Krakelshaff-Ausbildungszentrums in Bettemburg anwesend waren, das neue «Wahrzeichen» für die Ausbildung im Handwerk und den Grundstein für eine Branche, die in Luxemburg eine neue Dimension annehmen soll.

«Damit soll sie die Möglichkeit bekommen, sich von alten Methoden hin zu den neuen integrierten Fertigungsverfahren zu entwickeln. Ziel ist es, Berufe in Verbindung mit neuen Technologien zusammenzuführen», erklärt Geschäftsführer Marc Ant. Um dies zu erreichen, hat Luxemburg ein Zentrum auf einem 2,45 Hektar großen Gelände aus dem Boden gestampft. Kosten für das Projekt, dessen erster Stein im Oktober 2018 gelegt wurde: acht Millionen Euro.

2000 Unternehmen haben mitfinanziert

Das im vergangenen Januar fertiggestellte Schulungszentrum mit einer Fläche von 4682 Quadratmetern besteht aus zwei symmetrischen Gebäuden mit einheitlichen Holzfassaden, die mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet sind. Beschattungssysteme, Sheddächer, nach Süden ausgerichtete Verglasungen, Betonung der Akustik mit schallabsorbierenden Teppichen, um den Profis des Handwerks beste Bedingungen zu bieten.

Vom Elektriker über den Kältetechniker bis hin zum Maler und sogar zum Tätowierer werden 40 Handwerke vertreten sein. Die rund 2000 Unternehmen, die die Einrichtung dieses Kompetenzzentrums im Rahmen einer Vereinbarung mit den Gewerkschaften mit 0,5 Prozent finanziert haben, können es kostenlos nutzen, schließt Marc Ant.

(th/L'essentiel)

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