Westflandern – Das Plopsaland lädt wieder zur wilden Fahrt

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WestflandernDas Plopsaland lädt wieder zur wilden Fahrt

DE PANNE – Die Vergnügungsparks in Belgien sind wieder offen. Allerdings bestimmt das Coronavirus weiterhin das Geschehen.

«Hände in die Luft und Masken auf die Nase!» – Ob am Boden oder wie bei der neuen Attraktion «Night Watch» in 70 Metern Höhe: Im Vergnügungspark Plopsaland im belgischen De Penne herrschen seit der Wiedereröffnung am vergangenen Wochenende strikte Hygieneregeln. Die Besucher des Parks werden immer wieder durch das Personal, durch Schilder oder über Durchsagen an die Auflagen erinnert. In ganz Belgien dürfen die Freizeitparks nun wieder Besucher empfangen – nachdem sie mehr als sechs Monate geschlossen waren.

Im Plopsaland an der Küste sind zurzeit aber nur die Outdoor-Attraktionen zugänglich. Die Warteschlangen wurden verlängert, um sicherzustellen, dass der Mindestabstand eingehalten wird. Markierungen auf dem Boden halten die Besuchergruppen voneinander getrennt. Masken sind für Kinder ab zwölf Jahren auf dem Gelände und für Kinder ab sechs Jahren bei den Attraktionen Pflicht. Die Besucher werden gebeten, sich zwischen den Fahrten die Hände zu desinfizieren. «Außerdem desinfizieren wir alle relevanten Flächen regelmäßig», ergänzt Plopasland-Sprecherin Chelsea Vanhullebusch.

Zwischen 25 und 35 Prozent der normalen Kapazität des Parks würden momentan genutzt. In normalen Zeiten empfängt das Plopsaland etwa 1,25 Millionen Besucher pro Jahr. Das Coronavirus hat den Kassen des Parks schwer zugesetzt. «Zum ersten Mal seit 20 Jahren haben wir mit einem Verlust von mehreren Millionen Euro abgeschlossen», sagt Vanhullebusch.

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

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