Dreamliner-Debakel – Das Rätsel um qualmende Akkus hält an

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Dreamliner-DebakelDas Rätsel um qualmende Akkus hält an

Der Batterienproduzent ist nicht verantwortlich für die Pannenserie beim Boeing Dreamliner.Die Experten suchen nun bei den Zulieferern nach Antworten.

Nach der Pannenserie beim Boeing-Großflugzeug Dreamliner haben die japanischen Behörden die Produktion der Batterien als Ursache für die Probleme ausgeschlossen. Bei der Überprüfung des Batterieherstellers GS Yuasa in Kyoto seien «keine ernsten Qualitäts- oder Technikprobleme gefunden worden», teilte das Verkehrsministerium in Tokio am Montag mit.

Japanische und US-amerikanische Experten hatten die Produktion eine Woche lang unter die Lupe genommen. Nun wollen sie einen Zulieferer für Bestandteile der Batterien überprüfen.

Sämtliche Dreamliner haben Flugverbot

Ein Dreamliner der All Nippon Airways (ANA) mit einer überhitzten und rauchenden Lithium-Ionen-Batterie an Bord hatte in Japan notlanden müssen. Auch in den USA gab es einen Vorfall mit einer überhitzten Batterie in einem Dreamliner.

Seither müssen alle Dreamliner weltweit am Boden bleiben; Boeing setzte die Lieferung neuer Maschinen aus. Die betroffenen Fluggesellschaften müssen zahlreiche Flüge ausfallen lassen.

(L'essentiel Online/sda)

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