«Sehr schön getroffen» – Das sagt Ralf zur Schumacher-Doku auf Netflix
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«Sehr schön getroffen»Das sagt Ralf zur Schumacher-Doku auf Netflix

Ralf Schumacher hat die Dokumentation über das Leben seines verunfallten Bruders Michael erst kürzlich gesehen und findet den Film sehr gelungen.

Die Netflix-Doku «Schumacher» bewegt – auch einige Tage nach der Veröffentlichung. Ralf Schumacher, der jüngere Bruder des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters, hat den Film erst kürzlich ebenfalls zum ersten Mal gesehen und hat sich dazu geäußert. «Ich glaube, es ist zumindest in Sachen Motorsport und sportlich sehr, sehr schön getroffen. Auch viele private Einblicke, auch von der Familie, speziell der Kinder und der Mutter. Das fand ich schon sehr toll, sehr offen», sagte er im «AvD Motor & Sport Magazin» auf Sport1.

Der 46-Jährige fügt jedoch noch hinzu: «Da waren viele Jahre, in denen ich nicht involviert war. Es wäre natürlich viel mehr da gewesen, es war ja eine sehr lange Zeit.» Alles in allem sei es aber schön gewesen, sich den Film anzusehen.

Der größere Bruder war hilfreich

In der Folge schaute Ralf Schumacher bei Sport1 auf gemeinsame Jugend-Zeiten mit seinem älteren Bruder zurück und sagte zu ihrem Verhältnis: «Es war immer gut. Wir haben aber sechseinhalb Jahre Unterschied. Michael war früh aus dem Haus. Mit 16 war er weg, als er eine Lehre begonnen hat. Da war ich erst zehn.» Sie verloren den Kontakt aber nie gänzlich. So sahen sie sich auch immer wieder im Kart-Sport. Dort profitierte der jüngere Bruder vom älteren. «Er hat ganz am Anfang bei mir geschraubt. Das war sehr hilfreich. Wir haben das Überholen geübt. In der Formel 1 war es dann etwas anders, aber auch da sehr schön.»

Insgesamt, so Ralf Schumacher, hätten es er und sein Bruder in der Kindheit immer gut gehabt, sie hätten viel Zeit gemeinsam verbracht, speziell auf der Kartbahn. «Das war schon toll. Wir hatten eine tolle Zeit zusammen, vor allem auf dem Niveau und an den schönsten Orten der Welt. Das waren schöne Zeiten», schaut der sechsfache GP-Sieger etwas wehmütig zurück.

(L'essentiel/Adrian Hunziker)

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