Auf Luxemburgisch – Das sind die Wörter des Jahres in Luxemburg
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Auf LuxemburgischDas sind die Wörter des Jahres in Luxemburg

LUXEMBURG - Das Centre pour la langue luxembourgeoise hat seine Hitliste der luxemburgischen Wörter des Jahres veröffentlicht.

Viele der luxemburgischen Wörter des Jahres sind von der Corona-Pandemie beeinflusst.

Viele der luxemburgischen Wörter des Jahres sind von der Corona-Pandemie beeinflusst.

Das Coronavirus hat auch die Sprachgewohnheiten auf der ganzen Welt infiziert. Auch vor Luxemburgisch macht die Pandemie nicht Halt, was sich in der Liste der luxemburgischen Wörter des Jahres widerspiegelt, die am Montagmorgen vom Centre pour la langue luxembourgeoise veröffentlicht wurde.

Daraus geht hervor, dass das Wort des Jahres in der Landessprache eigentlich ein englisches Wort ist, nämlich «booster». Das Wort wurde von einer Jury aus 175 verschiedenen Begriffen ausgewählt, die aus 495 Vorschlägen stammten, die von der breiten Öffentlichkeit an das Centre pour la langue luxembourgeoise gesendet worden waren.

«Booster», Verb oder Substantiv, wurde ausgewählt, weil «es zu einem der zentralen Themen der Pandemie geworden ist» und dazu dient, eine wirksame Impfung aufrechtzuerhalten. «Boosteren ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Fremdwörter problemlos in die luxemburgische Sprache integriert werden können», betont das Zentrum in seiner Pressemitteilung.

Sheesh, Solidarität und Copytani

Der Begriff «CovidCheck» erreicht mit seiner Verbform «covidchecken» den zweiten Platz in der Hitliste der Wörter des Jahres, muss sich die Position aber mit «Sheesh» teilen, einer von Jugendlichen verwendeten Interjektion, die von «Jesus» abgeleitet ist und aus der Hip-Hop-Szene stammt. An vierter Stelle steht das Wort «Solidaritéit», das die Solidarität nach den dramatischen Überschwemmungen im Juli beschreibt.

Schließlich rundet «Schwurbler» die Top 5 ab. Der Begriff bezeichnet Menschen, die über etwas reden, ohne etwas darüber zu wissen, ohne ihre Quellen geprüft zu haben und ohne Beweise für ihre Theorien. Sie sind seit Beginn der Pandemie in den sozialen Netzwerken aufgetaucht. Direkt dahinter folgen auf Platz 6 «Copytani», eine humorvolle Ableitung des Titels der luxemburgischen Serie «Capitani», vermischt mit «Copygate», dem Plagiatsskandal um die Diplomarbeit von Premierminister Xavier Bettel (DP), und «Wellebriecher».

(L'essentiel)

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