Graphic Novel – «De Jas» taucht in Luxemburgs dunkle Seite ab

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Graphic Novel«De Jas» taucht in Luxemburgs dunkle Seite ab

LUXEMBURG – Das Großherzogtum hat seine erste Graphic Novel: Erzählt wird eine Episode aus den Religionskriegen. Auch auf Luxemburgisch.

Die Graphic Novel «De Jas» haben Autor Jean-Louis Schlesser und Zeichner Marc Angel umgesetzt.

Die Graphic Novel «De Jas» haben Autor Jean-Louis Schlesser und Zeichner Marc Angel umgesetzt.

Editpress/Didier Sylvestre

Es ist ein Eintauchen in ein dunkles Kapitel Luxemburgs. Die neue Graphic Novel «De Jas» begibt sich auf eine spannende Spurensuche in den Norden des Großherzogtums, die Geschichte spielt während der Religionskriege des 17. Jahrhunderts.

«Der Jas war keine sehr nette Person, die Rache an der Gesellschaft wollte. Wir erklären, warum», sagt Jean-Louis Schlesser, der Autor dieser ersten Luxemburgischen Graphic Novel. «Anfangs hatte ich diese Geschichte für einen Film. Aber letztlich sind die beiden Medien nicht so weit voneinander entfernt. Und Marc Engel war an der Geschichte interessiert.»

Luxemburgs berüchtigte Figuren

Der luxemburgische Zeichner hat die Geschichte um Jas auf 120 Seiten ausgebreitet. Die Schwarz-Weiß-Bilder erschaffen eine fesselnde Atmosphäre. Marc Angel hat auch die Landschaft des Luxemburger Nordens in seine Zeichnungen aufgenommen.

«Die Idee basiert auf einigen mythischen Figuren aus Luxemburg», und auf Geschichten, die man sich früher abends am Feuer erzählt hat, fügt der Verfasser an. «Ich habe den Personen aber einen modernere Anmutung gegeben.» Die Graphic Novel ist auf Luxemburgisch und auf Französisch zu haben.

(Jérôme Wiss/L'essentiel)

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