Luxemburger bei der Tour – «De Roude Léiw» wartet an der Mauer von Huy

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Luxemburger bei der Tour«De Roude Léiw» wartet an der Mauer von Huy

HUY - Die dritte Etappe der Tour de France endet am Monatg mit der Zieleinkunft im belgischen Huy. Viele Luxemburger sind vor Ort.

Drei Luxemburger sind bei der Tour de France 2015 am Start. Bob Jungels, Ben Gastauer und Laurant Didier werden bei der dritten Etappe sicher mehr Unterstützung bekommen. Diese führt durch Belgien von Antwerpen bis nach Huy. Das Ziel ist den Radsportfans bekannt. Denn auch beim Klassiker Flèche Wallonne endet das Rennen an der Mauer von Huy. Und diese befindet sich nur zwei Autostunden von Luxemburg entfernt.

Daher werden am Montag entlang der Strecke einige Wohnmobile und Campingtische mit der Luxemburger Flagge zu sehen sein. «De Roude Léiw» wird die Radler aus dem Großherzotum sicher extra motivieren. «Wir kennen die Mauer von Huy, aber wir haben beschlossen, uns weiter oben an der Küste hinzustellen», sagt Marie-Paule aus Sandweiler, die der Tour mit ihrem Mann wie schon so oft folgt. Nadine und Patrick aus Oberpallen haben sich dem Ehepaar angeschlossen. «Für mich ist es die erste Tour de France», sagt Patrick, der vor allem wegen seiner radsportbegeisterten Begleiterin dabei ist.

Später an der Strecke, am Fuß des Huym stehen die Fans schon am frühen Morgen in Reih und Glied. Und auch hier sind die Luxemburger Farben sehr präsent. Didi, Jérôme und Claude aus Itzig und Aspelt haben ein Plätzchen 150 Meter vor dem Ziel ergattert. Sie sind mit 30 anderen Landsleuten unterwegs. Sie sind Mitglieder des Fanclubs der Schleck-Brüder. Und auch wenn von ihnen keiner bei der diesjährigen Tour dabei ist, haben sie den Weg «wegen der Atmosphäre» doch auf sich genommen.

«Die Tour ist einfach die pure Energie», sagt Claude. «Es ist einfach ein riesiges Spektakel», ergänzt Jérôme. Andere Mitglieder des Fanclubs stehen fast an der Ziellinie. «Wir sind in Luxemburg um sechs Uhr losgefahren. Diesen Platz bekommen wir meistens bei der Flèche. Wir sind froh, dass wir den hier bekommen haben», erzählen sie.

(Nicolas Martin/l'essentiel)

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