Lose für 5 Euro – Dealer planten Weihnachts-Lotterie mit Drogen
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Lose für 5 EuroDealer planten Weihnachts-Lotterie mit Drogen

Zwei Männer hatten eine illegale Weihnachtslotterie geplant. Teilnehmende konnten per Los Geschenkkörbe gewinnen. Neben Schinken und Tabak enthielten die Körbe auch Kokain und Haschisch.

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Geschenkkörbe sind in Spanien zur Weihnachtszeit äußerst beliebt.

Geschenkkörbe sind in Spanien zur Weihnachtszeit äußerst beliebt.

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Statt die Körbe ausschließlich mit den üblichen Gaben zu befüllen, wollten zwei Männer auch noch Kokain, …

Statt die Körbe ausschließlich mit den üblichen Gaben zu befüllen, wollten zwei Männer auch noch Kokain, …

Christian Charisius/dpa
… Marihuana, …

… Marihuana, …

20min/Matthias Spicher

Die spanische Polizei hat zwei mutmaßliche Drogendealer festgenommen, die zu Weihnachten zwei Geschenkkörbe mit Kokain, Haschisch und einer Schinkenkeule verlosen wollten. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, vereitelten die Ermittlerinnen und Ermittler die ungewöhnliche Lotterie bei einer Razzia in der Stadt Murcia. Die Polizisten und Polizistinnen durchsuchten ein Drogenversteck, in dem eine Liste mit den Teilnehmenden der Verlosung an der Wand hing.

Die beiden Männer, ein Spanier und ein Argentinier, hatten demnach vor, an Weihnachten und am Epiphaniasfest am 6. Januar je einen «Drogenkorb» zu verlosen. «Der Korb enthielt Kokain, Haschisch, Tabak, Bargeld und sogar einen acht Kilo schweren Schinken», erklärte die Polizei. Die Lose kosteten fünf Euro für die Weihnachtslotterie und zehn Euro für die zweite Ziehung.

Weitere Drogen kommen zum Vorschein

Neben den Geschenkkörben beschlagnahmte die Polizei bei der Razzia nach eigenen Angaben 165 Marihuana-Pflanzen, 33 Halogenlampen für deren Anbau sowie «unterschiedliche Mengen an Kokain und Haschisch».

Aufwändige Geschenkkörbe, die meist mit Wein, Schnaps, Schinken und Süssigkeiten gefüllt sind, sind in Spanien ein beliebtes Weihnachtsgeschenk. Sie werden insbesondere von Unternehmen an Mitarbeitende und Kunden und Kundinnen verschenkt.

(L'essentiel/AFP/job)

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