Sozialplan – Delphi bereitet Entlassungen in Niederkerschen vor

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SozialplanDelphi bereitet Entlassungen in Niederkerschen vor

NIEDERKERSCHEN – Delphi bereitet sich aus strukturellen Gründen auf einen Sozialplan vor. 40 Arbeitsplätze sind gefährdet.

Das Unternehmen Delphi Automotive in Niederkerschen will sich in den kommenden Wochen aus strukturellen Gründen von 40 Arbeitnehmern trennen. Der US-Autozulieferer, der sich 1971 im Großherzogtum niedergelassen hat, beliefert die größten Fahrzeughersteller der Welt.

Dennoch muss das Unternehmen das Budget kürzen, um seine Aktivitäten in Luxemburg fortführen zu können. Laut Informationen von L’essentiel, wurden die Entlassungspläne in dieser Woche dem Personal mitgeteilt, etwa 40 Stellen sind gefährdet. Schon bald sollen Verhandlungen mit den Gewerkschaften beginnen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Delphi – ein Großunternehmen mit weltweit 200.000 Mitarbeitern – in Schräglage gerät. 2005 wurde ein Insolvenzverfahren beendet, das zahlreiche Entlassungen nach sich gezogen hatte. Bereits 2009 wurde im Werk in Käerjeng ein Sozialplan installiert. 110 Arbeitnehmer mussten ihren Hut nehmen, damit 600 ihren Job behalten konnten. Auch im vergangenen Jahr machte Delphi von sich reden, als die Firma die Abteilung «Thermik» an das deutsche Unternehmen Mahle verkaufte. Gleichzeitig mussten 170 Arbeitnehmer ihren Arbeitgeber wechseln.

(Patrick Théry/L'essentiel)

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