Die US-Wahlen 2016 live – Demokraten geschockt – Trump führt in Florida

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Die US-Wahlen 2016 liveDemokraten geschockt – Trump führt in Florida

Erste Statistiken: Die Wahlbeteiligung ist in einigen Staaten offenbar so hoch wie noch nie zuvor. In unserem Live-Ticker halten wir Sie auf dem Laufenden.

Unsere Berichterstattung vom Vortag zur Wahl ist abgeschlossen.

Den Liveticker zu den Wahlergebnissen finden sie hier

23 Uhr – Bush stimmt nicht für Trump

Laut New York Times-Journalist Jonathan Martin sollen der ehemalige US-Präsident George W. Bush und seine Ehefrau Laura nicht für Donald Trump gestimmt haben. Sie ließen offenbar die Spalte der Präsidentschaftskandidaten offen und stimmten nur über jene Kandidaten ab, die auch noch auf dem Wahlzettel standen. Neben dem Präsidentenamt geht es bei der Wahl auch um Sitze im Senat und im Repräsentantenhaus.

22.24 Uhr – Gericht kippt Trump-Klage

Im US-Bundesstaat Nevada hat eine Richterin eine Klage des Wahlkampf-Lagers von Donald Trump (wir berichteten) abgelehnt. Der Republikaner hatte nach Angaben mehrerer US-Medien Klage gegen ein Wahlamt in einem Bezirk eingereicht.

Der Republikaner hatte angeblich beklagt, dass die Öffnungszeiten mehrerer Wahllokale in einem Bezirk bei den Frühwahlen in der vergangenen Woche um bis zu zwei Stunden verlängert worden waren. Begründet wurde diese Verlängerung damit, dass zahlreiche Menschen zur geplanten Schließungszeit noch Schlange standen, um ihre Stimme abgeben zu können. Nach geltenden Regeln können Wähler in solchen Fällen nicht abgewiesen werden. Das Trump-Lager beharrt dagegen darauf, dass es sich um einen Gesetzesverstoß handle. Daher sollten die Frühwahlstimmen nicht mitgezählt werden dürfen - werden sie nun aber doch.

21.59 Uhr – 2Pac würde Clinton wählen

Der Rapper 2Pac hat sich per Twitter aus dem Jenseits gemeldet – und beschuldigt Trump der Gier.

21.21 Uhr – Guam wählt Clinton

Die Pazifikinsel Guam gehört zu den USA, liegt aber jenseits der Datumsgrenze. Dort fand die Abstimmung demzufolge am frühesten statt und das Resultat ist bereits bekannt.

Hillary Clinton gewinnt dort mit einem Stimmenanteil von fast 72 Prozent. Allerdings werden diese Stimmen nicht für die Wahl gezählt, weil die Insel keine Wahlmänner stellt und die Bewohner nicht als Expats gelten, deren Stimmen in ihrem Heimat-Staat gezählt werden.

Die Stimmen zählen also nicht, dennoch kann Clinton das Resultat als gutes Omen sehen. Denn seit 1980 haben die Guam-Amerikaner stets den späteren Präsidenten gewählt.

20.22 Uhr – Trump-Lager klagt gegen Nevada

Das Wahlkampf-Lager des US-Republikaners Donald Trump hat nach Angaben des Senders CNN vom Dienstag Klage gegen ein Wahlamt in Nevada eingereicht. Hintergrund ist demnach, dass die Öffnungszeiten mehrerer Wahllokale in einem Bezirk bei den Frühwahlen in der vergangenen Woche um bis zu zwei Stunden verlängert worden waren.

Begründet wurde das damit, dass zahlreiche Menschen zur geplanten Schließungszeit noch Schlange standen, um ihre Stimme abgeben zu können. Nach geltenden Regeln können Wähler in solchen Fällen nicht abgewiesen werden.

Das Trump-Lager beharrt dagegen darauf, dass es sich um einen Gesetzesverstoß handele. Daher dürften die Frühwahlstimmen nicht mitgezählt werden. Eine Anhörung dazu war für Dienstagnachmittag (Ortszeit) geplant.

Nevada zählt zu den besonders heiß umkämpften Staaten mit vielen Latino-Wählern. Ein großer Teil von ihnen hat von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, vorzeitig wählen zu gehen. Die US-Demokratin Hillary Clinton hat in dieser Bevölkerungsgruppe weitaus größeren Rückhalt als Trump.

20.19 Uhr – Sanders stimmt für Hillary

Clintons Rivale in den Vorwahlen Bernie Sanders hat für die Demokratin abgestimmt und hofft auf einen deutlichen Sieg.

20.09 Uhr – Hohe Wahlbeteiligung

Verschiedene Bundesstaaten haben Zahlen über die Wahlteilnahme in den Vorwahlen veröffentlicht.

In Georgia war die Wahlbeteiligung in den Vorwahlen so hoch wie noch überhaupt nie. Auch Virginia und Ohio melden grosses Interesse an den Vorwahlen, allerdings nicht rekordhoch.

19.59 Uhr – Trump checkt Melania aus

Macht Sie das Kreuzchen auch an der richtigen Stelle? Donald Trump war sich bei seiner Frau Melania offenbar nicht so ganz sicher.

19.50 Uhr – Trump lässt öffen, ob er Niederlage akzeptiert

Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat sich auch am Wahltag nicht darauf festgelegt, dass er das Ergebnis auch im Fall seiner Niederlage anerkennt. «Ich will sehen, was passiert», sagte er dem Sender CNN zufolge in einem Interview.

«Man muss es sehen. Man hört so viele schreckliche Geschichten, und man sieht so viele Sachen, die falsch sind. Also werden wir uns das anschauen. Gewiss liebe ich dieses Land und glaube an das System, versteht sich.»

Im Wahlkampf hatte Trump wiederholt erklärt, dass das Wahlsystem «gezinkt» sei. Er behalte sich eine Anfechtung vor, wenn es Anhaltspunkte dafür gebe, dass etwas «fischig» sei.

Dazu passt eine Meldung von CNN, nach der Trumps Anwälte im Bundesstaat Nevada Klage eingereicht haben gegen einen Wahlhelfer, der Wahllokale zwei Stunden länger als vorgesehen offen lassen wollte.

19.23 Uhr – Wir werden alle sterben

Für einige Bürger in den USA scheint der Ausgang schon vorher klar: Wie bei den beiden Alien-Charaktere Kang und Kodos, ist es letztendlich egal, wer drankommt, in jedem Fall geht die Welt zugrunde.

18.21 Uhr – Wähler pilgern an Grab

In Rochester, New York, pilgern viele Menschen nach der Stimmabgabe auf den Friedhof. Sie besuchen das Grab von Susan B. Anthony, der ersten Frau in den USA, die 1872 bei einer Präsidentschaftswahl ihre Stimme abgegeben hatte.

18.20 Probleme in Wahllokalen

Im Washington County im Bundesstaat Utah hat es laut CNN technische Problem in den 37 Wahllokalen des Countys gegeben.

Betroffen waren offenbar die Wahlmaschinen, worin das Problem genau bestand, konnte CNN nicht in Erfahrung bringen.

Das Problem könnte bis zu 50.000 Wahlberechtigte betreffen, die ihre Stimme noch nicht abgegeben haben. Gouverneur Spencer Cox hat über Twitter mitgeteilt, dass die Wahlkarten neuprogrammiert und zu den Wahllokalen gebracht werden.

18.00 Trump nach der Wahl

Kurz nachdem Donald Trump seine Stimme abgegeben hat, ruft er via Twitter seine Anhänger auf, abzustimmen.

17.55 Mike Pence an der Wahlurne

Donald Trumps Running-Mate Mike Pence hat seine Stimme in Indianapolis abgegeben.

17.19 Trumps Sohn Stimme ungültig?

Wie Donald Trump hat auch sein Sohn Eric Trump in New York gewählt – natürlich seinen Vater. Dann hat er ein Foto vom Wahlzettel gemacht und das Bild getwittert. Doch das ist in New York illegal. Es ist deshalb möglich, dass die Stimme von Eric Trump ungültig ist.

17.04 Trump hat gewählt

Auch Donald Trump hat gewählt. «Alles ist gut», sagte er auf dem Weg zum Wahlcomputer zu den Medien.

16.32 Live in New York

Gleich soll hier in New York auch Donald Trump seine Stimme abgeben.

16.28 Trump lässt auf sich warten

Während die Clintons bereits gewählt haben, lassen die Trumps auf sich warten. Im Wahllokal, in welchem Donald Trump erwartet wird, protestierten Frauen gegen den Republikaner. Sie wurden allerdings gleich von der Polizei abgeführt.

16.18 Colorado wählt

Erste Zahlen aus Colorado sind draußen. Laut Votecastr liegt Clinton da derzeit mit 46 zu 44 Prozent vorne. 1,5 Millionen Stimmen sind ausgezählt. Votecastr geht davon aus, dass rund 2.8 Millionen ihre Stimme in Colorado abgeben werden. Votecastr ist ein Start-up, das zusammen mit den Medien Vice News und Slate schon vorab Wahldaten veröffentlicht. Die großen US-Fernsehstationen warten damit bis nach Mitternacht. Es ist nicht klar, wie solide die Erhebungsmethoden von Votecastr sind.

16.15 Lady Gaga geht in die Vollen

Der aktivste Star ist heute definitiv Lady Gaga. Nach ihrem Auftritt bei Clintons Wahlveranstaltung gestern Abend fordert sie ihre Fans nun auf Instagram auf, wählen zu gehen.

16.02 «Swing States» im Fokus

Von besonderem Interesse sind die zwölf «Swing States», also die Wechselwähler-Staaten. Anders als in anderen Staaten wie beispielsweise New York oder Texas machen hier nicht regelmäßig nur Demokraten oder Republikaner das Rennen – Mehrheiten können auch mal von der einen zur anderen Partei wechseln. Mit Florida gehört einer der größten Staaten zu den «Swing States». Die Wahllokale werden da am Mittwoch um 1 Uhr (MEZ) geschlossen werden.

15.44 Kendall Jenner macht Wahlwerbung

Das amerikanische Model Kendall Jenner hat ihre eigene Methode, um die Amerikaner für die Wahl zu motivieren. Auf Instagram postete die 21-Jährige ein Foto. Auf ihrem Shirt steht «vote». Als Kommentar dazu schreibt Kendall «her her her her», also Clinton.

15.26 «Trump wird gewinnen»

Auch wenn Hillary Clinton bei den letzten Umfragen vor Donald Trump lag, ist ihre Wahl noch überhaupt nicht sicher. Das AI-System sagt gar voraus, dass Donald Trump die Präsidentschaftswahl gewinnen wird. Das AI-System wurde 2004 von Sanjiv Rai gebaut. Bei den letzten drei Wahlen lag das System mit seinen Prognosen jeweils richtig. Um eine Vorhersage zu erstellen, wertet es laut CNBC 20 Millionen Datenpunkte aus von Plattformen wie Google, Facebook, Twitter und YouTube.

15.13 Kristie Alley für Trump

Viele Prominente setzen sich zwar für die Demokratin ein. Doch auch Donald Trump hat berühmte Unterstützer. So etwa die Schauspielerin Kirstie Alley. Auf Twitter fordert sie die Amerikaner auf, für den Republikaner zu stimmen.

14.31 100-Millionen-Dollar-Wahlkampf

In einem Interview mit dem konservativen Sender Fox News sagte Donald Trump heute Morgen (Lokalzeit) auf die Frage, ob er seine Kandidatur bereuen werde, falls er nicht gewinne: «Ich würde es als Verschwendung von Zeit, Energie und Geld ansehen.» Schließlich habe er über 100 Millionen US-Dollar in den Wahlkampf gesteckt.

14.15 Clintons wählen

Hillary Clinton gibt ihre Stimme in New York zusammen mit ihrem Mann Bill ab. Mit den Medien wollte sie nicht sprechen.

14.13 Becker twittert

Auch Boris Becker interessiert sich für die US-Wahlen. Auf Twitter schreibt der Ex-Tennis-Star, dass er den Krimi auf dem amerikanischen Sender CNN verfolgt und hofft, dass sich Amerika heute richtig entscheiden wird. Becker unterstützt laut seinem Tweet die Demokratin Hillary Clinton.

13:55 Kurios

In Großbritannien interessieren sich die BBC-Leser offenbar mehr für die Geschichte der Toblerone, als für die US-Wahl.

13:15 Clintons Vize gibt Stimme ab

Der demokratische Kandidat für das Vize-Amt, Senator Tim Kaine, zeigt sich gelassen und macht mit einer Wahlhelferin ein Selfie. Er hat seine Stimme in Richmond im US-Bundesstaat Virginia abgegeben. Experten gehen davon aus, dass die Demokraten diesen Staat gewinnen werden.

12:56 Trum sigesgewiss

Der republikanische Kandidat Donald Trump zeigt sich siegessicher. «Today we make America great again», schreibt er. Der Satz war auch das Motto seiner Kampagne.

12:52 Trump und Clintons mobilisieren ihre Wähler

Der republikanische Kandidat Donald Trump zeigt sich siegessicher. «Today we make America great again», schreibt er. Der Satz war auch das Motto seiner Kampagne.

Auf Twitter versucht Hillary Clintons Team die Amerikaner mit einer witzigen Einlage zu mobilisieren. «Steht nicht still. Geht wählen», schreibt sie. In dem Video posieren Clinton, ihr Ehemann Bill und Popstar Bon Jovi wie eingefrorene Statuen an Bord des Wahlkampf-Fliegers.

12:40 Lange Schlangen vor den Wahllokalen

12:35 Wahlstimmung in Florida

Der Wahlkampf hat auch Hardcore-Wähler auf den Plan gerufen. Seit gestern fahren in Florida Autos mit Konföderierten-Fahnen um Wahllokale. Florida gilt als «Swing State». Es lässt sich kein Sieger vorhersagen.

11:58 Autsch!

Dieser Trump-Gegner musste seinen Einsatz bitter bezahlen. Offenbar stand das Trump-Wahlplakat unter Strom.

11:44 Stimmabgabe aus dem All

Der derzeit einzige US-Astronaut an Bord der Internationalen Raumstation ISS hat in der Präsidentschaftswahl aus dem All gewählt. Shane Kimbrough habe seine Stimme in den vergangenen Tagen elektronisch abgegeben, teilte die Raumfahrtbehörde Nasa am Montag mit.

Dank eines Gesetzes aus Texas von 1997 können Astronauten, die ihren Wohnsitz im Südstaat haben, ihre Stimme elektronisch aus dem All abgeben. Fast alle US-Astronauten verlegen ihren Wohnsitz nach Texas, weil sie dort am Johnson Space Center für den Einsatz im Weltall ausgebildet werden.

11:14 Lady Gaga sorgt für Aufregung

Am Abend vor den Wahlen sangen unter anderem Bruce Springsteen, Madonna und Bon Jovi für Hillary Clinton. Am meisten zu reden gab dabei aber nicht die Wahl, sondern das Outfit von Lady Gaga. Viele erinnerte das Outfit an die Uniform von Nazis. Dabei handelt es sich bei der Jacke von Gaga um ein Kleidungsstück, das sie von Michael Jackson gekauft hatte.

10:50 Trump übernimmt die Führung

Neben Dixvill Notch sind bereits weitere Kleingemeinden im US-Staat New Hampshire ausgezählt worden. Ortschaften mit weniger als 100 Einwohnern durften da bereits um Mitternacht (Ortszeit) ihre Wahllokale aufmachen. Nach drei Gemeinden führt Trump mit 32 zu 25 Stimmen.

10:32 Amerika wählt

Seit heute morgen um 6 Uhr (MEZ) wählen die USA ihren Präsidenten. Im kleinen Ort Dixville Notch im Bundesstaat New Hampshire öffnet traditionellerweise das erste Wahllokal. Von den den acht Wahlberechtigten wählten vier die frühere Außenministerin Hillary Clinton, zwei Stimmen auf den Immobilienmilliardär Donald Trump. Der volle Start in den Wahltag wird ab 6 Uhr Ortszeit (12 Uhr MEZ) folgen, wenn in mehreren Staaten im Ostteil der USA flächendeckend die Wahllokale öffnen. Viel länger müssen sich die Einwohnerinnen und Einwohner der Pazifikinseln Hawaii sowie des nördlichsten Bundesstaates Alaska gedulden: Ihre Wahllokale öffnen wegen der Zeitverschiebung erst um 17 Uhr beziehungsweise 18 Uhr MEZ. Die Ergebnisse der einzelnen Bundesstaaten treffen im Laufe der Nacht ein.

Neben dem Präsidenten wählen die Amerikaner auch die Mitglieder des Repräsentantenhauses und des Senats. In einzelnen Bundesstaaten werden zudem die Gouverneure bestimmt. Auch gibt es zahlreiche Abstimmungen zu Sachthemen.


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(L'essentiel/20 Minuten/dpa)

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