Zwischen Dreitürer und Countryman: Der Aceman ist Minis Elektro-Crossover

Publiziert

Zwischen Dreitürer und CountrymanDer Aceman ist Minis Elektro-Crossover

Der Aceman soll ab 2024 die Lücke zwischen dem kleineren Dreitürer und dem weiterwachsenden Countryman füllen – und das mit reinem Elektroantrieb.

von
Thomas Geiger
1 / 4
Studie nah an der Serie: Mit dem Aceman will Mini die Lücke zwischen Dreitürer und Countryman schließen.

Studie nah an der Serie: Mit dem Aceman will Mini die Lücke zwischen Dreitürer und Countryman schließen.

Mini
Kompakte Größe: Der Mini Aceman soll dank E-Antrieb mit viel Platz überraschen.

Kompakte Größe: Der Mini Aceman soll dank E-Antrieb mit viel Platz überraschen.

Mini
Auch das Cockpit wurde umgestaltet und ist nun voll digital – das runde Hauptdisplay bleibt allerdings bestehen.

Auch das Cockpit wurde umgestaltet und ist nun voll digital – das runde Hauptdisplay bleibt allerdings bestehen.

Mini

Es tut sich endlich wieder was bei Mini. Nachdem die BMW-Tochter sich mehrere Jahre mit dürftigen Modellpflegen über Wasser halten musste, steht nun bald der große Generationswechsel ins Haus. Und weil die Briten damit zugleich den Schritt ins Elektrozeitalter wagen, fällt der diesmal besonders üppig aus: Denn während sie in Oxford weiterhin Verbrennungsmotoren bauen, kommt aus China von der Kooperation mit Great Wall eine neue Elektro-Plattform für eine zweite, nahezu komplementäre Modellpalette. Und weil der nächste, für 2023 versprochene Dreitürer wieder etwas kleiner wird und der Countryman dagegen deutlich zulegen soll, entsteht dazwischen eine Lücke – die will Mini mit dem Aceman füllen.

Eckiger und schärfer

Als kleines Crossover, zugeschnitten auf Autos wie den neuen Smart und wohl frühestens 2024 im Handel, soll der Lückenfüller zugleich die Formensprache der neuen Modelle vorwegnehmen. Zwar verzichtet Mini auf Retro-Kitsch, aber trotzdem ist der Aceman mit etwas eckigeren Formen und schärferen Kanten und (fast) ganz ohne die traditionellen Kulleraugen sofort als Mini zu erkennen.

Mit einer Länge von 4,05 Metern ist der Aceman rund 25 Zentimeter kürzer als der aktuelle Countryman, will aber innen mindestens genauso viel Platz bieten. Das verdankt er der bei E-Autos mittlerweile üblichen Skateboard-Plattform mit großem Radstand, kleinen Motoren und der Batterie im Boden dazwischen. Mit dem neuen Format und der neuen Form geht auch ein neues Cockpit einher, das physisch weiter reduziert wurde, digital dafür allerdings umso mehr zu bieten hat. Das ganze Armaturenbrett wird zur Projektionsfläche für Animationen und Informationen – zumindest ist das in der Studie so. Dem Zeitgeist entsprechend gibt es statt Leder nachhaltige Wolle und Recyclingstoffe mit kunterbunten Drucken.

Die Kunden dürfen derweil weiter auf das klassische Gokart-Feeling hoffen, denn das wollen die Briten natürlich auch in die neue Zeit retten. Den Aceman soll es genau wie den Dreitürer Cooper E mit 136 kW (185 PS) und 40-kWh-Akku für knappe 300 Kilometer Normreichweite geben oder als Cooper SE mit 165 kW (225 PS) und 50 kWh, mit denen bis zu 400 Kilometer möglich sein sollen.

Deine Meinung

0 Kommentare