Affäre vor Gericht – Der Bommeleeër-Prozess beginnt im Februar

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Affäre vor GerichtDer Bommeleeër-Prozess beginnt im Februar

LUXEMBURG - Ab dem 25. Februar wird die sogenannte Bommeleeër-Affäre vor Gericht verhandelt. Der Prozess ist für drei Monate angesetzt.

Die beiden Angeklagten Jos Wilmes (3.v.l.) und Marc Scheer (2.v.r.) waren in den 80er Jahren Mitglied der Gendarmerie-Elitetruppe «Brigade Mobile».

Die beiden Angeklagten Jos Wilmes (3.v.l.) und Marc Scheer (2.v.r.) waren in den 80er Jahren Mitglied der Gendarmerie-Elitetruppe «Brigade Mobile».

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Dass die Serie von Attentaten in den 1980er Jahren vor Gericht kommt, war bereits klar. Nun steht auch der Termin: Ab dem 25. Februar wird sich die Kriminalkammer des Bezirksgerichts in Luxemburg mit der Bommeleeër-Affäre beschäftigen.

Die Prozessdauer ist für mindestens drei Monate angesetzt, wie das Gericht am Dienstagnachmittag mitteilte.

26 Jahre später...

Die beiden Angklagten Marc Scheer und Jos Wilmes, zwei ehemalige Gendarmen und Mutglieder der Spezialeinheit «Brigade Mobile» stehen wegen einer Anschlagsserie Mitte der 80er Jahre vor Gericht.

Unbekannte verüben zwischen 1984 und 1986 24 Sprengstoffattentate auf Strommasten, öffentliche und private Infrastrukturen und Privatwohnungen. Die Ermittlungen waren lange Zeit erfolglos verlaufen, bis Staatsanwalt Robert Biever 2007 überraschend die Anklagerhebnung gegen die beiden ehemaligen Gesetzeshüter ankündigte.

(L'essentiel Online)

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