Barca-Ikone Xavi – «Der Druck liegt auf mir, sie sollen frei aufspielen»

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Barca-Ikone Xavi«Der Druck liegt auf mir, sie sollen frei aufspielen»

Barcelonas Trainer Xavi Hernández will mit seiner Mannschaft zum ersten Mal in München gewinnen und somit auch das Ticket für das Achtelfinale der Champions-League lösen.

Xavi (2. v. l.) will, dass seine Spieler in München frei aufspielen können.

Xavi (2. v. l.) will, dass seine Spieler in München frei aufspielen können.

DPA/Matthias Balk

Der FC Barcelona will im Kampf um den Achtelfinal-Einzug einen großen Sieg beim FC Bayern feiern. «Wir können Geschichte schreiben, das wäre der erste Sieg von Barcelona in München», sagte Trainer Xavi am Dienstagabend in München. «Wir haben einen der stärksten Rivalen, den man aktuell haben kann. Bayern ist eines der besten Teams der Welt.» Barcelona braucht am Mittwoch (21 Uhr/DAZN) einen Dreier, um aus eigener Kraft das Achtelfinale zu erreichen.

«Ich habe den Spielern gesagt: Der Druck liegt auf mir und sie sollen frei aufspielen», sagte Xavi. Die Club-Ikone, die von 1998 bis 2015 für Barça spielte und mit dem Club vier Mal die Champions League gewann, soll als Nachfolger des Niederländers Ronald Koeman den Traditionsclub aus der sportlichen Krise führen. Er hoffe, dass die letzten Niederlagen gegen den FC Bayern bei seinen Spielern «nicht im Hinterkopf herumspuken».

«Wir müssen Lewandowski aus dem Strafraum fern halten»

Im Hinspiel verloren die Katalanen 0:3, im Viertelfinale 2020 ging Barcelona mit 2:8 unter. «Das ist Vergangenheit, wir müssen auf das Jetzt schauen», sagte Abwehrstar Gerard Piqué. «Es geht um viel, wir müssen alles in den Ring werfen, was wir haben.»

Der langjährige Club von Lionel Messi hatte am Wochenende im dritten Spiel unter dem neuen Coach gegen Real Betis Sevilla mit 0:1 die erste Niederlage kassiert. In der Tabelle belegen die Katalanen nur den siebten Rang. Piqué sieht einen Schlüssel zum Erfolg im Duell gegen Robert Lewandowski. «Robert ist ein fantastischer Stürmer. Wir müssen ihn aus dem Strafraum fern halten. Je mehr wir ihn aus dem Spiel halten, desto besser ist es für uns», sagte der Routinier.

(L'essentiel/dpa)

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