Abitur in Luxemburg – Der große Schock beim Blick auf die Ergebnisse

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Abitur in LuxemburgDer große Schock beim Blick auf die Ergebnisse

LUXEMBURG - In den Lyzeen trudeln die Ergebnisse der Abi-Prüfungen tröpfchenweise ein. An den Schulen spielen sich emotionale Szenen zwischen Freud und Leid ab.

Sebastian, 19, grinst über das ganze Gesicht. Er hat es geschafft. Zwar ist der künftige Ex-Schüler des Lycée Aline Mayrisch noch ein wenig müde von der vergangenen Partywoche in Lloret de Mar. Doch seine Augen trügen ihn nicht, als er auf die Ergebnisliste blickt: Er hat sein «Bac» in der Tasche. Nun will er zum Studieren an eine Universität für Raumfahrtwesen in den Niederlanden. Ein Traum, der zum Greifen nah ist.

Jil, 18, hängt noch in der Warteschleife. Die junge Frau muss zusätzliche Prüfungen bestehen, um ihre schulische Ausbildung zu besiegeln. Die Tränen, die über ihre Wangen rollen, sind jedoch Tränen der Erleichterung. «Ich brauche noch 30 Punkte und ich habe drei Tage Zeit, um mich vorzubereiten.»

80 Prozent Erfolgsquote

Vor den Abi-Ergebnislisten vermischen sich Dutzende persönliche Geschichten zu einem bittersüßen Cocktail aus Freud' und Leid. Der Zwang, die Nachricht sofort über das Smartphone mit Freunden und Familien teilen zu müssen, sorgt für zusätzliche Anspannung. Kein gutes Jahr erwischt hat Tom, 19: Er schüttelt den Kopf und sagt auf die Frage, ob er bestanden habe, nur ein einziges Wort: «Nein».

Im Vorjahr schafften 80 Prozent der Kandidaten die Prüfungen für das Abitur. «Der beste Wert seit 15 Jahren», erklärte das Bildungsministerium. In etwa zehn Tagen sollen die endgültigen Resultate für den Jahrgang 2017 feststehen.

(L'essentiel)

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