«Shut the Fuck up» – Der große Timberlake und ein Skandälchen

Publiziert

«Shut the Fuck up»Der große Timberlake und ein Skandälchen

Zehn Jahre nach ihrer Auflösung hat sich die Boyband 'N Sync mit Justin Timberlake wiedervereint. Miley Cyrus in Unterwäsche wurde hingegen zur Buh-Nummer.

Mehr als zehn Jahre nach ihrer Trennung ist die Boyband 'N Sync bei den MTV Video Music Awards erstmals wieder gemeinsam aufgetreten. Zusammen mit seinen vier früheren Bandkollegen sang US-Popstar Justin Timberlake Auszüge aus den gemeinsamen Songs «Girlfriend», «Gone» and «Bye Bye Bye».

Mit sechs Nominierungen war Timberlake gemeinsam mit dem US-Rapper Macklemore, der drei der auch als «Mondmänner» bekannten Preise einheimste, bereits als Favorit in die Gala gegangen. Sänger-Kollege Bruno Mars konnte zwei der vom Musiksender MTV jährlich verliehenen Auszeichnungen mit nach Hause nehmen.

Zuvor war die Sängerin Miley Cyrus bei der Gala am Sonntagabend (Ortszeit) in New York nur mit Unterwäsche bekleidet und lasziv tanzend aufgetreten und hatte dafür im Internet viel Häme einstecken müssen.

Und hier noch im Close up:

Lady Gaga hatte die Show, die erstmals im New Yorker Stadtteil Brooklyn stattfand, zuvor mit einem voller Spannung erwarteten Comeback-Auftritt eröffnet. Während sie ihren aktuellen Hit «Applause» sang, wechselte sie mehrmals das Outfit und die Perücke und stand zum Schluss nur noch in einem knappen Muschel-Bikini auf der Bühne.

Schimpfwort ohne Folgen

Für einen kleineren Eklat sorgte Sängerin Taylor Swift, als sie bei der Auszeichnung für die Formation One Direction mit ihrem angeblichen Ex-Schwarm Harry Styles - eingefangen von den Kameras - offenbar ein Schimpfwort von sich gab. Es soll sich dabei um die Worte «Shut the Fuck up» gehandelt haben:

Ausgezeichnet wurde sie auch - und zwar in der Kategorie «Bestes Video einer Sängerin» für «I Knew You Were Trouble».

Chart-Konkurrentin Katy Perry beendete die «VMAs» als Boxerin verkleidet unter freiem Himmel vor der Brooklyn Bridge mit ihrem Song «Roar».

Die «VMAs», die seit fast 30 Jahren jährlich vergeben werden, fanden in diesem Jahr erstmals im New Yorker Stadtteil Brooklyn statt. Die Preise werden in 16 Kategorien verliehen, über einige davon dürfen Fans im Internet abstimmen.

Die Sieger:

Video des Jahres: Justin Timberlake, «Mirrors»

Beste Video/weiblich:
Taylor Swift, «I Knew You Were Trouble.»

Bestes Video/männlich:
Bruno Mars, «Locked Out of Heaven»

Bestes Pop-Video: Selena Gomez, «Come & Get It»

Bestes Hip-hop-Video:
Macklemore & Ryan Lewis featuring Ray Dalton, «Can't Hold Us»

Bestes Rock-Video: Thirty Seconds to Mars, «Up In the Air»

Beste Zusammenarbeit: Pink und Nate Ruess of fun., «Just Give Me a Reason»

Bestes Video mit sozialer Botschaft: Macklemore & Ryan Lewis featuring Mary Lambert, «Same Love»

Bester Song des Sommers: One Direction, «Best Song Ever»

Künstler zum Ansehen:
Austin Mahone, «What About Love»

Michael Jackson Video Vanguard Award:
Justin Timberlake

Beste Regie: Justin Timberlake's «Suit & Tie» (director David Fincher)

Beste visuelle Effekte:
Capital Cities, «Safe and Sound»

Beste Choreografie:
Bruno Mars, «Treasure»

Bestes Ausstattung: Janelle Monae featuring Erykah Badu, «Q.U.E.E.N.»

Best Kameraführung: Macklemore & Ryan Lewis featuring Ray Dalton, «Can't Hold Us»

Bester Schnitt: Justin Timberlake, «Mirrors»

(L'essentiel Online/kub/sda)

Deine Meinung