Straßenbahn in Luxemburg – Der Grundstein für die Tramsschapp ist gelegt
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Straßenbahn in LuxemburgDer Grundstein für die Tramsschapp ist gelegt

LUXEMBURG - Am Freitag wurde der Grundstein für den Bau der Tramsschapp auf dem Kirchberg gelegt. Das Gebäude soll das Gesicht der Hauptstadt prägen.

Luxemburgs Bürgermeisterin Lydie Polfer (2.v.l.) und Verkehrsminister François Bausch (3.v.l.) freuen sich auf das neue Gebäude.

Luxemburgs Bürgermeisterin Lydie Polfer (2.v.l.) und Verkehrsminister François Bausch (3.v.l.) freuen sich auf das neue Gebäude.

Joseph Gaulier

Der Weg zur Straßenbahn in Luxemburg hat am Freitag einen symbolischen Meilenstein erreicht. Der Grundstein für den Bau der Tramsschapp wurde offiziell in der Nähe der Luxexpo auf dem Kirchberg gelegt. An der Zeremonie nahmen auch Luxemburgs Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) und Infrastrukturminister François Bausch (Déi Gréng) teil.

Die aus drei Gebäuden bestehende Tramsschapp wurde vom deutschen Architekturbüro Werkgemeinschaft Karlsruhe in Zusammenarbeit mit den Luxemburger Ingenieursfirmen INCA, Aucarre und RMC konzipiert. Zwei Gebäude sind für die Lagerung und Wartung von Zügen vorgesehen. Das dritte soll als zentrale Leitstelle fungieren.

Tram ändert das Gesicht der Stadt

«Es wurde alles dafür getan, um die Gebäude an die Landschaft anzupassen», sagt Luxtram-Präsident René Biwer. Es sei wichtig, auch die Umwelt der Region zu respektieren. Die Pläne für die Straßenbahn sowie eine Gedenkmünze wurden in einen symbolischen ersten Stein eingearbeitet.

«Die Straßenbahn wird das Gesicht der Stadt und ihrer Vororte ändern», sagt Lydie Polfer erfreut. Minister Bausch hebt seinerseits lieber das «multimodale Angebot» heraus. Grundsätzlich solle die städtische Verkehrslandschaft auf der Grundlage verschiedener Fortbewegungsmittel wie Fahrräder, Straßenbahnen, Busse, Züge und Autos überdacht werden. Der Bau der Tram selbst beginnt 2016, der Betrieb ist für 2017 vorgesehen. Fertig sein soll schließlich alles im Jahr 2021.

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

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