Jagdunfall in den USA: «Der Hund trat auf das Gewehr und tötete seinen Besitzer»

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Jagdunfall in den USA«Der Hund trat auf das Gewehr und tötete seinen Besitzer»

In den USA ist bei einem ungewöhnlichen Jagdunfall ein Mann getötet worden. Der Täter: ein Hund, der einen Schuss ausgelöst hatte.  

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Polizei und Notärzte wurden am Wochenende zu einem Jagdunfall gerufen. (Symbolbild)

Polizei und Notärzte wurden am Wochenende zu einem Jagdunfall gerufen. (Symbolbild)

IMAGO/ZUMA Wire
Das Unglück ereignete sich in Sumner County im US-Bundesstaat Kansas.

Das Unglück ereignete sich in Sumner County im US-Bundesstaat Kansas.

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Bei einem tragischen Vorfall in den USA ist ein Mann von einem Hund erschossen worden. Das Tier habe sich bei einem Jagdausflug auf der Rückbank eines Autos aufgehalten, teilte am Dienstag die Polizei im Bundesstaat Kansas mit. Auf der Rückbank hätten sich auch «Jagdmaterial und ein Gewehr» befunden. Der Hund sei «auf das Gewehr getreten und hat einen Schuss ausgelöst». 

Von dem Schuss wurde bei dem Vorfall am Wochenende in Sumner den Angaben zufolge ein 30-jähriger Mann im Rücken getroffen. Dieser habe auf dem Beifahrersitz des Autos gesessen. «Notärzte sind innerhalb weniger Minuten vor Ort gewesen und haben versucht, den Mann wiederzubeleben», sagt die Polizei laut People.com. Der Mann sei jedoch noch vor Ort seinen Verletzungen erlegen. Für ihn sei jede Hilfe zu spät gekommen. 

«Die Ermittlungen dauern noch an, aber nach allen vorliegenden Informationen war es ein Jagdunfall», erklärte die Polizei. Laut People.com und TMZ.com handelt es sich bei dem Opfer um den Besitzer des Hundes. Die Polizei machte dazu keine Angaben. Gemäß des «Gun Violence Archive», einer Webseite, die sämtliche Vorfälle mit Waffen statistisch erfasst, gibt es seit Jahresbeginn bereits 105 solcher Fälle, bei denen jemand unabsichtlich durch eine Waffe verletzt oder getötet wurde. 

(AFP/roy)

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