«Ich vergaß zu sterben» – Der Junkie, der mit Säften zum Millionär wurde

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«Ich vergaß zu sterben»Der Junkie, der mit Säften zum Millionär wurde

Vor 13 Jahren lebte Khalil Rafati als Junkie auf den Straßen von Las Vegas, heute ist er Besitzer eines millionenschweren Unternehmens.

Die Biografie von Khalil Rafati (46) liest sich wie ein Märchen: Der Kalifornier lebte noch vor 13 Jahren als obdachloser Junkie am Abgrund — bis er eines Tages die aufpäppelnde Wirkung der Fruchtsäfte entdeckte. Heute ist Rafati Geschäftsführer von «SunLife Organics», einer Firma, die fast jeden Naturkostladen in Los Angeles mit Säften und Smoothies beliefert. In seinem Buch «I forgot to die» («Ich vergaß zu sterben») erzählt der Mann seine bewegende Geschichte.

Er sei mehrmals dem Tod entkommen, schreibt Rafati. 2001 wäre er fast an einer Überdosis Heroin gestorben, nur ein Jahr später sei er beinahe erschossen worden. Aufgrund seiner Drogensucht wog er gerade noch 53 Kilo und sah wie ein alter Mann aus.

Dann drehte sich sein Leben um 180 Grad

2003 schwor Rafati den Drogen ab: Nachdem er für einige Zeit im Gefängnis gesessen hatte, landete er in einer Reha-Klinik. Dort mixte er sich erstmals einen Drink aus Früchten zusammen und merkte gleich, dass ihm das guttat. Bald bereitete er Früchtegetränke für andere Patienten zu.

Mit der Zeit sprach sich die wundervolle Wirkung seiner Drinks auf Bananenbasis herum. Vor vier Jahren gründete Rafati sein Unternehmen, das mittlerweile 32 Sorten von Fruchtsäften, Smoothies, Protein-Shakes und Frozen Yogurt im Angebot führt.

Mittlerweile beschäftigt Khalil Rafati ehemalige Junkies in seiner Firma. Denn er weiß, was es bedeutet, eine zweite Chance im Leben zu bekommen.

(L'essentiel/kle)

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