«Tatort»-Knatsch – «Der macht doch lieber Kinofilme»

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«Tatort»-Knatsch«Der macht doch lieber Kinofilme»

Er hat noch nicht einmal die Waffe gezückt und schon muss sich Til Schweiger ein Schutzschild anlegen. «Tatort»-Kollegin Ulrike Folkerts prophezeit nicht mehr als drei Folgen mit ihm.

Til Schweiger - hier neben seiner Freundin Svenja Holtmann - wird demnächst im «Tatort» ermitteln. Nicht unbedingt zur Freude von Kollegin Ulrike Folkerts.

Til Schweiger - hier neben seiner Freundin Svenja Holtmann - wird demnächst im «Tatort» ermitteln. Nicht unbedingt zur Freude von Kollegin Ulrike Folkerts.

DPA

Die Dreharbeiten zu Til Schweigers erster «Tatort»-Folge beginnen zwar erst im September, dennoch gerät der Schauspieler jetzt erneut ins Fadenkreuz der Kritik. Die Angreiferin: Ulrike Folkerts, die seit über zehn Jahren als Lena Odenthal Verbrecher in Ludwigshafen überführt. Gegen ihren neuen Kollegen schießt die 51-Jährige in der «Hamburger Morgenpost» scharf: «Der wird eine Riesen-Quote kriegen, und der macht das ein Mal, vielleicht zwei Mal. Und ich sage Ihnen: Ein drittes Mal – und dann ist die Sache vielleicht schon wieder ausgestanden.»

Hoppla. Ob das an Schweigers Schrotflintentaktik liegt? Kurz nach Bekanntgabe seines neuen Engagements jedenfalls meinte er vor wenigen Monaten, die «Tatort»-Welt neu erfinden zu können. Schweiger forderte eine Modernisierung des legendären Vorspanns. Wenig überraschend, dass er sich dadurch keine Freunde machte.

Doch nicht nur sein unsensibles Gespür lässt Folkerts zweifeln. Über ihren baldigen Kollegen sagt sie: «Der macht doch lieber Kinofilme ... Und die kosten ja auch viel Zeit. Wir werden sehen, ob ihm der 'Tatort' so reizvoll erscheint wie seine Kinofilme.»

(L'essentiel Online/los)

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