«Stromberg – Der Film» – Der Papa ist zurück

Publiziert

«Stromberg – Der Film»Der Papa ist zurück

Er ist der bissigste Chef im deutschen Fernsehen – aber auch der witzigste. Jetzt kommt Stromberg auf die Großleinwand.

Mit derben Sprüchen wie «Ich bin ja quasi die perfekte Mischung aus jung, aber sehr erfahren. Gibts in der Form ja sonst nur auf dem Straßenstrich» oder: «Büro ist wie Achterbahn fahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das acht Stunden machen muss, täglich, dann kotzt man irgendwann», wurde Christoph Maria Herbst alias Bernd Stromberg zur TV-Kultfigur. Der Chef mit dem barocken Charme schaffte nun dank Crowdfunding seiner großen Fangemeinde den Sprung auf die Kinoleinwand – und ist zynischer denn je. «Stromberg – Der Film» in vier Punkten:

Die Story
«Firmenfeiern sind wie das letzte Abendmahl. Immer zu wenig Weiber, das Essen ist schlecht und am Ende gibts Ärger», weiß Stromberg. Trotzdem möchte der Chef der Schadensregulierung mit seiner Abteilung am Firmenjubiläum der Versicherung teilnehmen, denn es gilt, sich mit der Zentrale gutzustellen.

Stromberg hat nämlich herausgefunden, dass seine Filiale kurz vor der Schließung steht. So folgt der Chef der Herzen mit seiner Belegschaft der Einladung in ein Landhotel. Dort kämpft Stromberg um das Herz seiner Lieblingskollegin Jennifer Schirrmann und duelliert sich mit Berthold «Ernie» Heisterkamp um die Gunst des Vorstands. Doch nicht nur Stromberg selbst, sondern nahezu alle Figuren finden sich pausenlos in aberwitzigen Situationen wieder.

Die Sprüche
Der Film liefert ein wahrhaftiges Spruchfeuerwerk. Eine Kostprobe gefällig? «Büro ist Krieg, und den gewinnt man nicht bei der Heilsarmee», philosophiert Stromberg über den Konkurrenzkampf am Arbeitsplatz. Doch auch das andere Geschlecht bekommt sein Fett weg:«Eine Frau ist doch nicht automatisch clever, nur weil sie scheisse aussieht», analysiert der Leiter der Abteilung Schadensregulierung. Auch gut:«Probleme sind für mich wie Brüste, wenn du die anfasst, machts am meisten Spaß.»

Die Darsteller
Im Film haben neben dem Hauptcast auch andere Figuren aus den fünf Staffeln der gleichnamigen Fernsehserie einen kurzen Auftritt. So kommt es unter anderem zu einem Wiedersehen mit Erika Burstedt, gespielt von Martina Eitner-Acheampong und Strombergs ehemaligem Vorgesetzten Timo Becker alias Lars Gärtner.

(L'essentiel/Monika Rufener )

Deine Meinung