Maus-Skandal in London – Der Premier steht zu seinem Kater

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Maus-Skandal in LondonDer Premier steht zu seinem Kater

Larry, die Katze von David Cameron, solle zurücktreten, fordern Stänkerer. Sie komme ihren Pflichten – dem Mäusejagen an der Downing Street 10 – nicht genügend nach.

Larry schläft vor der Downing Street 10. (Bild: Reuters/Suzanne Plunkett)

Larry schläft vor der Downing Street 10. (Bild: Reuters/Suzanne Plunkett)

Der Dienstkater der Downing Street 10, Larry, geriet in Kritik, weil bei einem Abendessen von Premierminister David Cameron mit wichtigen Politikern des Landes eine Maus in den Räumen gesehen worden sein soll.

Die Meckerer warfen die Frage auf, ob Larry seiner Arbeit mit ausreichender Sorgfalt nachgehe. Statt Mäuse zu jagen, sei die Miezekatze während der Dienstzeit im benachbarten St. James's Park gesehen worden. Dort wohnt die attraktive Katzendame Maisie im Haus des Park-Rangers.

Premier verteidigt Larry

Premierminister David Cameron stärkte seinem vierjährigen Kater den Rücken. Die fragliche Maus sei in einem Raum gesichtet worden, zu dem Larry gar keinen Zutritt habe. Larry sei ein sehr guter Mausjäger und habe an der Downing Street bereits drei Mäuse gefangen. Dies erklärte der Premier bereits im Juni.

Larry war in die Downing Street eingezogen, nachdem Live-Bilder eines TV-Senders eine große Ratte gezeigt hatten, die vor der berühmten Tür mit der Nummer 10 vorbeiwuselte. Zuvor hatte der Kater in einem Tierheim gelebt.

(L'essentiel online/lue/sda )

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