Snoop Doggs Sohn – Der Spitzensportler und sein zugedröhnter Vater

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Snoop Doggs SohnDer Spitzensportler und sein zugedröhnter Vater

Cordell Broadus ist einer der besten Jung-Footballer Amerikas. Er hat das Potenzial zum Star. Und das trotz des Drogenkonsums seines berühmten Vaters.

Kennen Sie Calvin Cordozar Broadus, Jr.? Nein? Dann kennen Sie den Herrn vielleicht unter dem Namen Snoop Dogg, Snoop Doggy Dogg oder Snoop Lion? Nun fragen Sie sich, was der 43-jährige Rapper, Entertainer und Porno-Produzent mit Sport zu tun hat? Eine ganze Menge.

Snoop Dogg gründete 2005 die Snoop Youth Football League (SYFL). In dieser Juniorenliga lernen Kinder aus Los Angeles von 5 bis 13 Jahren nicht nur die Sportart American Football, sondern auch was die Werte Teamwork, guter Sportgeist, Disziplin und Respekt bedeuten, wie es auf der Website heißt. Bisher schafften bereits vier Spieler der SYFL den Sprung in die amerikanische Profiliga NFL. Und Snoops Sohn, Cordell Broadus, könnte bald der nächste sein.

Mit Geld den Spross überzeugt

Der Entertainer hat drei Kinder mit seiner Frau Shante Taylor, zwei Söhne und eine Tochter. Sein ältester Spross, Cordell, gehört zu den vielversprechendsten Football-Jungtalenten in Amerika. Die Talentscouts sagen dem Wide-Receiver Schnelligkeit, Wendigkeit und ein gutes Auge nach. Dutzende Colleges versuchen, den Jungspund an ihre Schule zu lotsen.

Jetzt könnte man denken, der 17-Jährige hätte seinen Erfolg nur seinem berühmten Vater zu verdanken. «Ich mag vielleicht ein Promi-Sohn sein, aber ich zerreiße mich jeden Tag, um mir einen eigenen Namen zu machen», zitiert die «Welt» Cordell. Doch zu Beginn der Football-Karriere musste Snoop Dogg seinen Sprössling dazu motivieren, mit Sport anzufangen, denn dieser wollte eigentlich Schauspieler werden. Als ihn sein Vater als Sechsjährigen vom Football überzeugen wollte, stieß er auf Ablehnung. Also fragte Snoop: «Was muss ich dir geben, damit du es machst?» Cordells Antwort: «2000 Dollar.» Seither, beteuert der Rapper, habe er seinen Sohn finanziell nicht mehr unterstützt.

Snoop kifft sich die Birne weg

So hat der 43-Jährige auch wieder mehr Zeit für sein Hobby: das Kiffen – ganz getreu seinem Motto: «Ich bin dicht wie ein Motherfucker». Es wird gemunkelt, der 1,93-Meter große Entertainer pfeife sich pro Tag 80 Joints rein. So soll Snoop sogar bei einem Besuch bei Präsident Barack Obama auf einer Toilette des weißen Hauses einen Joint angezündet haben.

Cordell muss also gehörig aufpassen, dass er nicht in eine Marihuana-Wolke seines Vaters läuft. Denn ein positiver Drogentest ist auch bei Passivrauchen möglich, und das würde die angestrebte Bilderbuch-Karriere des 17-Jährigen massiv drosseln. Das darf natürlich nicht geschehen, da Snoop mächtig stolz ist auf seinen Sohn.

(hua)

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