Am Flughafen – Deshalb warnt diese Mutter vor Rolltreppen

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Am FlughafenDeshalb warnt diese Mutter vor Rolltreppen

Was eigentlich ein entspannter Heimflug hätte werden sollen, wurde für eine Familie aus Kanada zum Albtraum: Ihr zweijähriger Junge verletzte sich schwer.

Andrea Diaczok, ihr Ehemann und ihr zweijähriger Sohn Julian erlebten zu Beginn der Woche am Flughafen der kanadischen Stadt Vancouver den Schock ihres Lebens. Die Familie aus Calgary machte sich auf dem Weg zu ihrem Flugzeug nach Hause. Auf einer Rolltreppe, die nach unten führte, blieb das Kleinkind plötzlich kurz vor dem Ende mit seinem Gummistiefel zwischen einer Stufe und dem Geländer stecken.

«Sein ganzer Stiefel war praktisch verschwunden. Die Zähne der Stufe hatten sich regelrecht in der Spitze des Schuhs verbissen. Wir waren zwar schon ziemlich weit unten, aber ich konnte den Notausschalter nicht erreichen. Also schrie ich um Hilfe», berichtete die Mutter, die in der 22 Woche schwanger ist.

Eltern machen sich auf Schlimmstes gefasst

Glücklicherweise erkannte ein Passant rasch die missliche Lage, in der sich der Junge befand und brachte die Rolltreppe zum Stehen. Als Diaczok und ihr Mann im nächsten Augenblick auf den zerfetzten Stiefel sahen, machten sie sich auf das Schlimmste gefasst. «Die Rolltreppe verdrehte und brach Julians Bein. Ich wusste im ersten Moment nicht, ob sein Fuß überhaupt noch da war», sagte die erschüterte Diaczok dem Calgary Herald.

Die herbeigeeilten Mitarbeiter des Flughafens sahen sich den Kleinen schließlich genau an: Neben dem gebrochenen Bein hatte er sich einige Schnitte und Quetschungen zugezogen – er hatte Glück im Unglück. «Das hätte ganz anders ausgehen können. Ich habe Julian erklärt, dass man auf Rolltreppen aufpassen muss. Aber ich habe noch nie davon gehört, dass man an den Seiten stecken bleiben kann», erklärte die Mutter.

Mittlerweile ist die Familie zu Hause in Calgary und Julian wieder auf dem Weg der Besserung. Jody Armstrong, eine Sprecherin der Vancouver Airport gab an, dass Sicherheit eine Priorität sei und der Vorfall untersucht werde. Diaczok erzählte die Geschichte ihres Unfalls auf Facebook: «Dabei geht es mir vor allem darum, dass andere Familien nicht das Gleiche erleben müssen und gut auf Rolltreppen aufpassen.»

(sw/L'essentiel)

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