«Lieber ein schönes Leben haben» – Deshalb will George Clooney nicht Präsident werden

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«Lieber ein schönes Leben haben»Deshalb will George Clooney nicht Präsident werden

Der Hollywoodstar engagiert sich zwar politisch, doch ein Amt will er nicht übernehmen. Und wenn es nach Clooney geht, hätte auch Donald Trump wohl die Finger davon lassen sollen.

Seit Jahren setzt sich George Clooney (60) öffentlich für politische Anliegen ein, die ihm am Herzen liegen. Der Schauspieler spricht sich insbesondere für den Klimaschutz und die Förderung von klimaverträglichen Technologien aus und tritt als entschiedener Kriegsgegner auf. Auch wenn in den USA ein neues Staatsoberhaupt gewählt wird, ist Clooney zur Stelle: Der bekennende Demokrat unterstützte Barack Obama (60), Hillary Clinton (73) und Joe Biden (78) in ihren Wahlkämpfen.

Fans stellen sich aufgrund von Clooneys großem politischem Engagement immer wieder die Frage, ob er wohl selbst irgendwann ein politisches Amt – vielleicht sogar das US-Präsidentschaftsamt – anstrebt. Derartigen Spekulationen setzt der Hollywoodstar nun aber ein Ende. «Ich würde eigentlich lieber ein schönes Leben haben. Ich bin 60 Jahre alt. In 20 Jahren bin ich schon 80», so Clooney am Sonntag in der «Andrew Marr Show» beim britischen Sender «BBC».

Clooney will kommende Jahre genießen

Er habe mit seiner Frau Amal (43) über das Thema gesprochen und sei zum Schluss gekommen, dass die kommenden Jahre eine «glückliche Zeit» sein sollen. «Wir müssen sicherstellen, dass wir diese Jahre genießen, und das Beste aus ihnen machen», so Clooney. Die nervenaufreibende Arbeit eines Präsidenten scheint in dieser Hinsicht alles andere als seinen Vorstellungen zu entsprechen.

Clooney erklärt in der «Andrew Marr Show», dass er und Amal momentan viel arbeiten. Das soll sich in den kommenden Jahren ändern. Aber trotz geplanter Reduzierung des Tempos im Alltag denkt der Schauspieler realistisch: Mit 80 werde er nicht mehr so fit sein wie jetzt, «egal, wie viel Sport ich mache».

Trump sei ein «Schwachkopf»

Im Interview kommentiert Clooney auch die aktuelle Präsidentschaft von Joe Biden. «Es gibt viele Dinge, die repariert werden müssen. Viel Heilung muss noch geschehen in den USA», sagt er. Umfragen, die momentan einen Rückgang von Bidens Beliebtheit verzeichnen, bereiten ihm aber keine Sorgen: «Die Werte gehen hoch und runter. Ich erwarte, dass sie wieder steigen werden.»

Eins scheint aber klar: Dass Donald Trump (75) im vergangenen Jahr die Wiederwahl nicht geschafft hat, bedauert George Clooney überhaupt nicht. Er habe den Republikaner – den er im Interview einen «Schwachkopf» nennt – vor seiner Kandidatur schon gekannt und ihn als Mann erlebt, der «die ganze Zeit hinter den Frauen her ist, wenn er unterwegs ist». Mit den Unterstützerinnen und Unterstützern Trumps könne er ebenso nur wenig anfangen.

(L'essentiel/Angela Hess)

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