Nur 24 Stunden danach – Deshalb willigte «wütender» Harry Oprah-Talk ein
Publiziert

Nur 24 Stunden danachDeshalb willigte «wütender» Harry Oprah-Talk ein

Aufgrund von Megxit entzog die Queen ihrem Enkel unter anderem seine militärischen Titel. Am Wochenende darauf, gab er sein Okay für das Enthüllungs-Interview.

War das brisante Interview mit Talkmasterin Oprah Winfrey (67) ein Rache-Akt? Das behauptet nun ein Insider gegenüber der «Sun». Ausschlaggebend soll nämlich nicht, wie bislang vermutet, die Frage nach der Hautfarbe oder die Verwehrung eines Titels für Archie (2) gewesen sein, sondern der Entscheid der Queen (95) Prinz Harry und Herzogin Meghan (39) die letzten royalen Titel und Ämter zu entziehen.

«Die militärischen Ehrentitel und königlichen Schirmherrschaften des Herzogs und der Herzogin werden an Ihre Majestät zurückgehen», teilte der Buckingham-Palast im Februar mit, nachdem das Sussex-Paar nach dem Megxit-Übergangsjahr bekannt gab, dass der Rückzug von den königlichen Verpflichtungen endgültig sei. Ein Verlust, der dem Paar überhaupt nicht gefiel. «Harry und Meghan waren vor dem Oprah-Interview sehr sauer, weil die endgültige Megxit-Trennung gerade unterzeichnet worden war, was beinhaltete, dass Harry keine militärischen Rollen behielt», so die Quelle gegenüber der britischen Zeitung.

Militärtitel waren Harry wichtig

Die Queen habe nach Gesprächen mit Harry bestätigt, dass es nicht möglich sei, «die Verantwortung und Pflichten fortzusetzen, die mit einem Leben im Dienste des Volkes» verbunden seien. Insbesondere die Militärtitel zu verlieren, war für den Prinzen ein harter Schlag. «Das hat ihn so wütend gemacht. Er ist sehr emotional und seine militärischen Positionen waren ihm sehr wichtig, da er selbst gedient hat.»

Noch am selben Wochenende und nur wenige Stunden nach dem Gespräch mit seiner 95-jährigen Großmutter und der Bekanntgabe des Palastes zum Entzug der Titel, soll Prinz Harry einem Enthüllungs-Interview mit Oprah Winfrey zugestimmt und die nötigen Verträge unterzeichnet haben.

Wenige Tage später – laut der «Sun» am Dienstag oder Mittwoch – wurde das Gespräch bereits aufgezeichnet – und zwar kurz nachdem bekannt geworden ist, dass der im April verstorbene Prinz Philip ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Der 36-Jährige erhielt von der Königin die militärischen Titel Generalkapitän der Royal Marines, Honorary Air Commandant der Royal Air Force und Commodore-in-chief of Small Ships and Diving der Royal Navy.

Keine Aussprache mit Prinz Charles

Das Zerwürfnis innerhalb der Familie scheint sich daher auch nur schwer reparieren zu lassen. Auch eine baldige Aussprache dürfte nicht klappen, wie eine weitere Quelle der «Sun» verrät. Ende Monat reist Prinz Harry nach London, um an der Seite seines Bruders William (38), anlässlich des 60. Geburtstags ihrer verstorbenen Mutter Prinzessin Diana, eine Statue im Sunken Garden des Kensington-Palastes einzuweihen. Dabei hätte es auch zu einem Gespräch mit Prinz Charles kommen sollen, doch er befindet sich rund um den 1. Juli knapp 650 Kilometer weiter entfernt.

Wie ein Palast-Insider der Zeitung mitteilt, wird der 72-Jährige in diesem Zeitraum auf seinem schottischen Anwesen in Balmoral verweilen. «Charles hat ganz deutlich gemacht, dass er nicht zur Verfügung stehe, um Prinz Harry zu treffen, weil er sich zu diesem Zeitpunkt in Schottland aufhalte», heißt es. Der Herzog von Sussex wird ohne seine Frau und seine zwei Kinder, Archie und Lilibet, nach London reisen und wahrscheinlich im Frogmore Cottage auf Schloss Windsor in Quarantäne gehen.

(L'essentiel/Katrin Ofner)

Deine Meinung