In Luxemburg – Designer verschönern Bahnhofsviertel

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In LuxemburgDesigner verschönern Bahnhofsviertel

LUXEMBURG – Besondere Töne, Farben und Formen im Bahnhofsviertel: Die Biennale Design City spielt sich diesmal in der Rue de Strasbourg ab.

Die Werke bestimmter Designer sind bekanntlich begehrt, aber geht Design auch als Kunst durch? Dieser Frage stellt sich die aktuelle Biennale Design City in der Hauptstadt: Unter dem Titel «design is (not) art» zeigen verschiedene Designer ihre Installationen in der Rue de Strasbourg und den umliegenden Straßen. Die Biennale, vom Kunstmuseum Mudam und der Hauptstadt finanziert, wird in diesem Jahr zum vierten Mal veranstaltet.

Im Bahnhofsviertel lassen sich einige Objekte, ohne in ein Museum zu gehen, direkt auf dem Weg ins Büro begutachten. So gibt die Fußgängerbrücke vom Bahnhof ins Viertel Bonneweg den Pendlern mit der Installation von Leif Heidenreich und Alex Brown eine nicht-alltägliche Farb- und Tonkulisse mit auf den Weg. Und das Projekt #lookinbetween» von Hans Fellner ermöglicht es per App und Smartphone, Orte und Dinge im Bahnhofsviertel einmal unter einem anderen Aspekt zu sehen.

Zudem finden Workshops, Performances und Ausstellungen statt. Das Casino zeigt beispielsweise «Le bruit des bonbons – The Astounding Eyes of Syria», eine Hommage an die Konditorenkunst aus Damaskus. Und das Mudam lädt am 21. und 22. Mai rund 20 Designer zum diesjährigen Marché des Créateurs ein. Das gesamte Programm ist im Internet veröffentlicht. Zu sehen sind die Design-Objekte noch bis zum 22. Mai.

(sop/L'essentiel)

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