Hochofenbauer – Deutlich mehr Aufträge für Paul Wurth

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HochofenbauerDeutlich mehr Aufträge für Paul Wurth

LUXEMBURG - Starke Nachfrage aus dem Ausland hat die Auftragsbücher des luxemburgischen Maschinenbaukonzerns Paul Wurth kräftig gefüllt.

Der Hochofenbauer zeigt sich trotz eines schwierigen Marktumfelds zufrieden mit der Bilanz 2015.

Der Hochofenbauer zeigt sich trotz eines schwierigen Marktumfelds zufrieden mit der Bilanz 2015.

Der Luxemburger Hochofenbauer Paul Wurth musste im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatzrückgang hinnehmen, zieht dennoch eine positive Bilanz über das vergangene Jahr. Der Absatz sackte auf 427,9 Millionen Euro ab, während er 2013 und 2014 noch rund 480 Millionen Euro betrug. Die Unternehmensgruppe erwirtschaftete im Vorjahr einen Nettogewinn von 13,7 Millionen Euro, eine Million weniger als noch 2014.

«Es war ein gutes Jahr in einem schwierigen Umfeld», kommentierte Generaldirektor Georges Rassel. Die Stahlindustrie leide unter der chinesischen Überproduktion, die die Preise nach unten drückt und die der Investitionsfreudigkeit der Firmen nicht förderlich ist. Die Verlangsamung des Wachstums in den Schwellenländern ist ebenfalls ein negativer Faktor.

Paul Wurth verzeichnet allerdings ein deutlich gestiegenes Volumen an neuen Aufträgen. Die Neubestellungen legten im Vergleich zum Vorjahr um 100 Millionen Euro zu. Der Auftragsbestand stieg 2015 auf rund 671,3 Millionen Euro. Zu den wichtigsten Aufträgen für Paul Wurth zählt die Errichtung einer zweiten Eisenproduktionsanlage in Algerien, die mit einer, laut Paul Wurth, innovativen Erdgas-Technologie ausgestattet wird. Das Projekt hat ein Konsortium aus dem algerischen Staat und Qatari Steel in Auftrag gegeben.

(mv/L'essentiel)

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