Eskimo Callboy – Deutsche Metalcore-Chaoten wollen zum ESC

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Eskimo CallboyDeutsche Metalcore-Chaoten wollen zum ESC

Spätestens seit dem Corona-Sommer-Knaller «Hypa Hypa» feiert ganz Youtube die deutsche Band «Eskimo Callboy». Mit ihrer ESC-Bewerbung starten sie nun die nächste Eskalationsstufe.

Bereits seit 2012 treiben «Eskimo Callboy» ihr Unwesen in der deutschen Metal-Szene, aber spätestens mit dem Corona-Sommer-Knaller «Hypa Hypa» haben sie auch international auf sich aufmerksam gemacht. Selbst wer normalerweise nichts mit brutalen Gitarrenriffs und Schlagzeug-Donner anfangen kann, konnte diesem chaotischen Genre-Mix mit deutlichem Augenzwinkern etwas abgewinnen. Mit trashigem Achtziger-Jahre-Vibe, absurden Vokuhila-Perücken und Scooter-Versatzstücken wurde das Musikvideo dann auch zum Youtube-Hit und hat mittlerweile 18 Millionen Aufrufe gesammelt. Das ging soweit, dass der Song in verschiedenen Versionen mit deutschen Künstlern wie Sasha und The Boss Hoss nochmal neu aufgenommen wurde. 2021 ging es mit ähnlichem Viral-Potenzial mit «We Got The Moves» weiter (über neun Millionen Klicks).

Gegen Ende des Jahres dann der Paukenschlag. Mit «Pump It» gab es nicht nur ein weiteres Musikvideo, welches mit schmalzigen Frisuren, Hantel-Gitarren und Laufband-Schlagzeug die Muckibuden dieser Welt auf den Arm nimmt, sondern auch die Ankündigung mit dem neuen Track beim deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 2022 teilnehmen zu wollen.

Mit mehr als 50.000 verkauften Tickets für die anstehende Europatournee geben sich die Jungs aus Castrop-Rauxel (Nordrhein-Westfalen) in ihrem Bewerbungsvideo selbstbewusst, auch den Eurovision Song Contest rocken zu können. Ob die Band aber vorher überhaupt bei der deutschen Vorentscheidung berücksichtigt wird, ist noch nicht offiziell bestätigt.

(dm/L'essentiel)

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