Maskenverweigerer – Deutsche Polizei fesselt Mann aus Luxemburg

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MaskenverweigererDeutsche Polizei fesselt Mann aus Luxemburg

TRIER – Weil sich ein im Großherzogtum lebender Mann in einem Zug nicht an die Regeln halten wollte, hat die Bundespolizei ihn «unter erheblichem Aufwand» ruhig gestellt.

Die deutsche Bundespolizei musste einen Mann aus Luxemburg abführen.

Die deutsche Bundespolizei musste einen Mann aus Luxemburg abführen.

Bundespolizei Trier

Ein in Luxemburg lebender Mann ist am Samstagabend am Trierer Bahnhof von der Bundespolizei aus einem Zug geholt worden. Eine Zugbegleiterin hatte ihn gemeldet, weil er sich geweigert hatte, eine Maske zu tragen, außerdem die Füße auf dem Sitz hatte und sich weigerte, den Zug zu verlassen.

Den Polizisten sei es nur «unter erheblichem Aufwand» gelungen, den Mann aus dem Zug zu bringen. Er hatte sich bedrohlich vor einer Beamtin aufgebaut und den Mindestabstand nicht eingehalten. Die Polizisten fesselten ihn schließlich und brachten ihn zur Dienstelle. Auf der Fahrt dorthin hat er die Polizisten in «unflätiger Art und Weise» beleidigt und sich schließlich geweigert, das Auto zu verlassen. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige.

(sw/L'essentiel)

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