Hanf angebaut – Deutsche Rentner als Drogendealer

Publiziert

Hanf angebautDeutsche Rentner als Drogendealer

Um ihre Rente aufzubessern, versuchen sich immer mehr deutsche Rentner als Drogendealer. Einige bauen die Hanf-Pflanzen gleich selber an.

Deutsche Rentner bauen Hanf an um ihre Rente aufzubessern. (Bild: colourbox.com)

Deutsche Rentner bauen Hanf an um ihre Rente aufzubessern. (Bild: colourbox.com)

Wer denkt, das Rentnerdasein bestehe aus Karten spielen, Tauben füttern und Kaffee ­trinken, der irrt gewaltig. In Deutschland gehen der Polizei immer mehr Senioren ins Netz, die ihre Rente mit der Her­stellung und dem Verkauf von Drogen aufbessern wollen.

Im jüngsten Fall in Düsseldorf ­hatte ein Zeuge die Polizei alarmiert: «Auf zwei Balkonen wächst Cannabis in großen Töpfen.» Als die Beamten an der Tür klingelten, wurden sie von einer freundlichen 75-Jährigen empfangen und auf den Balkon geführt. Statt Geranien fanden die Polizisten jedoch 1,30 Meter hohe Cannabisstauden vor. Wie Express.de berichtet, konnten 71 Pflanzen sichergestellt werden. Die alte Dame muss mit einer hohen Geld­strafe oder bis zu fünf Jahren Haft rechnen.

Drogen-Rentner mischen die Szene auf

Dies ist kein Einzelfall: Allein in Nordrhein-Westfalen gab es letztes Jahr 177 Betäubungsmittel-Delikte, bei denen die ­Täter über 60 Jahre alt waren. So sitzt ein 79-jähriger Düsseldorfer im Gefängnis, weil er mit Heroin gedealt hat: «Der Mann ist als Dealer bekannt», so eine Polizeisprecherin.

Auch außerhalb des Bundeslandes mischen Drogen-Rentner die Szene auf. In Köln erwischte die Polizei einen 71-Jährigen, der Marihuana an Jugendliche verkauft hatte. Und an der niederländischen Grenze wurde ein 80-Jähriger mit einem Kilo ­Cannabis im Auto gefasst. «Er habe seine Rente aufbessern wollen, sagte er uns», erklärte ein Polizeisprecher.

L'essentiel Online

Deine Meinung