Sechs Mannschaften – Deutsche Teams in Überzahl nach Europa

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Sechs MannschaftenDeutsche Teams in Überzahl nach Europa

Sechs Teams der Fußball-Bundesliga sind noch in den internationalen Wettbewerben vertreten. Damit ist Deutschland top. Am Dienstag beginnt die K.o.-Phase.

Die nationalen Teilnehmer an der K.o.-Runde in den europäischen Fußball-Wettbewerben - sortiert nach Nationen.

Die nationalen Teilnehmer an der K.o.-Runde in den europäischen Fußball-Wettbewerben - sortiert nach Nationen.

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Die Fußball-Bundesliga ist noch mit sechs Vereinen in den internationalen Wettbewerben vertreten. Damit stellt Deutschland gemeinsam mit England, Spanien und Italien das größte Kontingent zum Start der K.o.-Runden in der Champions League (Dienstag) und Europa League (Donnerstag).

Vier Clubs - Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen, Schalke 04 - im Achtelfinale der Königsklasse kann allerdings nur die Bundesliga vorweisen. Dazu kommen in der Europa League, die in der kommenden Woche zunächst mit der Runde der letzten 32 Mannschaften fortgesetzt wird, der VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach.

Da klingelt die Kasse

Auch finanziell lohnt sich das Weiterkommen. So betrug allein das Startgeld in der Königsklasse für Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und Schalke 04 jeweils 8,6 Millionen Euro. Die Europa-League-Teilnehmer Borussia Mönchengladbach und VfL Wolfsburg mussten sich mit jeweils 1,3 Millionen Euro begnügen.

3,5 Millionen Euro gibt es pro Verein im Achtelfinale der Champions League. Das Sechzehntel-Finale der Europa League wird von der UEFA mit 200 000 Euro honoriert. Im Achtelfinale gibt es dann 350.000 Euro. Richtig lohnenswert wird erst das Endspiel: Fünf Millionen Euro kassiert der Europa-League-Sieger, 2,5 Millionen der unterlegene Finalist. Zum Vergleich: Der Champions-League-Sieger 2015 streicht beim Finale in Berlin 10,5 Millionen Euro ein, der Verlierer 6,5 Mio.

Euroleague wird aufgewertet

Maximal kann der Gewinner der Königsklasse 37,4 Millionen Euro an UEFA-Prämien verdienen, der Europa-League-Sieger höchstens 9,9 Millionen. Inklusive Einnahmen aus dem sogenannten Markt-Pool kam Real Madrid als Champions-League-Sieger 2014 auf 57,414 Millionen Euro. Der FC Sevilla als Europa-League-Sieger verdiente 14,612 Millionen. Im Vorjahr kassierten in der Königsklasse Bayern München 44,616 Mio, Dortmund 34,725 Mio, Leverkusen 26,335 Mio und Schalke 25,820 Mio. Die Europa-League-Starter Eintracht Frankfurt (7,3 Mio) und SC Freiburg (5,15 Mio) kassierten deutlich weniger. Hinzu kommen allerdings noch die Zuschauereinnahmen in Millionenhöhe aus den Heimspielen.

Um den Wettbewerb der Europa League aufzuwerten, erhält der diesjährige Titelgewinner mindestens einen Startplatz für die Playoffs der Champions-League-Saison 2015/16. Sollte der Gewinner der Königsklasse über die nationale Liga qualifiziert sein, geht der Europa-League-Sieger sogar direkt in die Gruppenphase.

(L'essentiel/dpa)

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