Gemeinsame Sache – Deutsche und Franzosen sollen Integration fördern

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Gemeinsame SacheDeutsche und Franzosen sollen Integration fördern

SAARBRÜCKEN – Angesichts von Flüchtlingskrise und Terrorgefahr forderte Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer eine Zusammenarbeit bei der Integration.

Deutschland und Frankreich sollen bei der Integration von Flüchtlingen besser zusammenarbeiten. Das fordert die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer.

Deutschland und Frankreich sollen bei der Integration von Flüchtlingen besser zusammenarbeiten. Das fordert die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer.

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«Deutschland und Frankreich sind die Triebkräfte des europäischen Aufbaus», sagte die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer vor dem deutsch-französischen Gipfel an diesem Donnerstag in Metz. Daher sei es wichtig, dass «beide Länder gemeinsam an dieser großen Aufgabe der Integration und dieser für die Entwicklung unserer Gesellschaften bedeutsamen Frage arbeiten».

Kramp-Karrenbauer und der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault wollen dem Ministerrat Vorschläge unterbreiten. Dazu haben sie ein gemeinsames Papier erarbeitet, in dem unter anderem die Einrichtung eines deutsch-französischen Integrationsrates vorgeschlagen wird. Dieser soll gemeinsame Projekte zur Förderung der Integration unterstützen.

Kramp-Karrenbauer verwies auf die «sehr unterschiedliche Geschichte in Bezug auf die Einwanderung». Daher hätten beiden Länder jahrelang «eine sehr unterschiedliche Politik» verfolgt. «Aber heute sehen sich beide mit denselben Herausforderungen konfrontiert», sagte sie.

(L'essentiel/dpa)

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