Lifehack in Neuseeland – Deutscher stürzt ins Meer und überlebt dank Jeans

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Lifehack in NeuseelandDeutscher stürzt ins Meer und überlebt dank Jeans

Der 30-jährige Arne Murke geriet vor Neuseeland in Seenot. Durch einen Trick mit seiner Hose konnte er überleben.

«Ohne Jeans wäre ich wohl nicht hier» – ein Satz, den man nicht oft zu hören bekommt. Für den Deutschen Arne Murke war dies allerdings bittere Realität. Der 30-Jährige fiel vor der Südküste Neuseelands von einer Jacht in den wilden Ozean.

Sein Bruder, der ebenfalls auf dem Schiff war, wollte ihn mit einer Schwimmweste retten, doch die Wellen waren zu stark. Murke konnte die Weste nicht erreichen. Wie der «New Zealand Herald» schreibt, hatte das Boot außerdem einen Motorschaden – ein Umkehren war nicht möglich.

«Das Wasser brach über mich herein»

Mit einem kuriosen Einfall konnte sich Murke allerdings trotzdem retten, zumindest vorübergehend. Er wendete einen Trick der United States Navy Seals an. Der 30-Jährige zog seine Jeans aus, machte Knoten in die Beine und füllte diese mit Luft auf. Anschließend schob er sie unter Wasser und hatte so eine improvisierte Schwimmweste.

Rund 2,5 Stunden trieb er mit diesem Lifehack im Ozean. Er erinnert sich: «Das Wasser brach über mich herein, und es wurde kalt. Meine Beine begannen zu zittern. Ich musste die Jeans wieder aufpumpen, weil sie ein wenig Luft verlor, sie war irgendwie verdreht.»

Im Wasser hatte Murke, der die Jacht von Auckland nach Brasilien liefern wollte, nur einen Gedanken: «Ich dachte nur daran, dass ich meine Tochter nicht ohne Vater zurücklassen konnte. Das war die größte Motivation.»

Ein Video der Küstenwache zeigt, wie Murke mit seiner «Schwimmweste» auf dem Wasser treibt und anschließend von Tauchern gerettet wird.

(L'essentiel/fss)

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