«Future Skills» – Die Adem will ein gezielteres Bildungsangebot
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«Future Skills»Die Adem will ein gezielteres Bildungsangebot

LUXEMBURG – Um die Ausbildungsangebote für Arbeitsuchende gezielt anzupassen, hat die Arbeitsagentur eine Studie durchgeführt, die Bedürfnisse der Unternehmen zu ermitteln.

Wachstumsberufe gibt es auch in der Gastronomie. (Symbolbild)

Wachstumsberufe gibt es auch in der Gastronomie. (Symbolbild)

Ende Dezember gab es 10.221 freie Stellen bei der Arbeitsagentur Adem, 16.403 Einwohner waren als arbeitssuchend registriert. Dennoch gibt es seit einiger Zeit Probleme beim Besetzen der Stellen, da oftmals die Anforderungen der Unternehmen nicht mit den Profilen der Arbeitssuchenden übereinstimmen. Um dieses Problem zu beheben, hat die Adem die «Future Skills» Initiative ins Leben gerufen.

500 Arbeitssuchende wurden in einem ersten Schritt drei Monate lang in «Digital skills»,« Soft skills» (Kommunikation, Kreativität, Anpassungsfähigkeit) und Projektmanagement geschult. «Mehr als die Hälfte fand während des Trainings oder innerhalb von drei Monaten später eine neue Stelle oder begann eine Beschäftigungsmaßnahme», sagt Ines Baer, Koordinatorin der «Future Skills» Initiative.

Vielfältige Wachstumsberufe

In einem zweiten Schritt führte die Adem sieben branchenbezogene Studien durch, um mehr über die Wachstumsberufe und die gesuchten Kompetenzen zu erfahren, um so das «Ausbildungsangebot so gut wie möglich auf den aktuellen und zukünftigen Bedarf der Unternehmen auszurichten», wie Baer erklärt.

Im Ergebnis waren die Wachstumsberufe sehr unterschiedlich: von wenig- bis hochqualifiziert. Das Resultat eines großen Wachstums der Aktivitäten im Baugewerbe, der Gastronomie, bei der Mobilität und im Fondsbereich aber auch spezifischer Trends der Informatik, bei Projektmanagement und Finanzregulierung sowie der zunehmenden Heimbelieferung.

(sl/L'essentiel)

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