Terrorattacke in London – Die Angst vor Trittbrettfahrern

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Terrorattacke in LondonDie Angst vor Trittbrettfahrern

Nach der Bluttat in London warnen der britische Inlandgeheimdienst MI5 und Scotland Yard vor Trittbrettfahrern. Die Täter befinden sich noch im Krankenhaus.

Nach dem Anschlag zweier mutmasslicher Islamisten auf den Soldaten Lee Rigby auf offener Straße zeigen sich die Londoner Behörden alarmiert. Sowohl der britische Inlandgeheimdienst MI5 als auch die Polizei Scotland Yard haben den britischen Premierminister während eines Treffens des Sicherheitskabinetts Cobra vor möglichen Nachahmungstätern gewarnt, berichtet die britische «Times».

Als eine Folge davon wurden die Sicherheitsvorkehrungen vor militärischen Gebäuden erhöht. Aktuell sind alleine in London 1'200 zusätzliche Polizisten im Einsatz. Morgen Samstag wird im Wembley-Stadion vor zehntausenden Zuschauern das Finale der Champions League zwischen Borussia Dortmund und Bayern München ausgetragen.

Täter im Spital

Die beiden mutmaßlichen Täter liegen nach wie vor unter strengster Bewachung in einem Krankenhaus. Nach der Attacke gegen den 25-jährigen Lee Rigby sind die beiden Männer im Alter von 22 und 28 Jahren von der Polizei angeschossen worden. Die beiden sollen den britischen Pass besitzen und ursprünglich aus Nigeria stammen.

Währenddessen sickern weitere tragische Details zum Opfer durch. Das Boulevardblatt «The Sun» berichtet, dass sich Rigby um das Leben seiner Freundin gesorgt habe. Diese, ebenfalls Soldatin, stand in Afghanistan im Einsatz. Gestern wurde sie nach London eingeflogen.

(L'essentiel Online/bro)

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