Luxemburg – Die Besorgnis bei CookUp Solutions wächst
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LuxemburgDie Besorgnis bei CookUp Solutions wächst

CAPELLEN – Die Lage bei CookUp Solutions spitzt sich langsam zu. Die Gehaltsvorschüsse wurden nun gekürzt.

Wolken verdunkeln langsam, aber sicher den Himmel über der Zukunft von CookUp Solutions.

Wolken verdunkeln langsam, aber sicher den Himmel über der Zukunft von CookUp Solutions.

CookUp Solutions, der früher als Tavola bekannte Hersteller von Fertiggerichten, schafft es seit Anfang Juli nicht mehr aus den Negativschlagzeilen heraus, als das Handelsgericht Straßburg das Unternehmen unter «Zwangsverwaltung mit fortgesetzter Tätigkeit» gestellt hatte.

Die ersten von den finanziellen Problemen Betroffenen, sind die 150 Mitarbeiter des Produktionsstandortes Capellen. Sie wurden weder für den Monat Juni ausgezahlt, noch erhielten sie die für den Monat Juli zugesagten vollständigen Gehaltsvorschüsse. Nach unseren Informationen bekamen die Mitarbeiter bisher lediglich 400 Euro. Der Ursprung der Rückschläge der Ex-Tavola liegt etwas vor dem Pferdefleischskandal, der auch Teile der eigenen Gerichte betraf. Damals wurden 16 Millionen Euro in zwei neue Produktionslinien investiert. Gleich nach der Krise hatte CookUp Solutions mit seinen Gläubigern vereinbart, nur für fünf Jahre bis Anfang diesen Jahres Zinsen für diese Investition zu zahlen.

Gestern hatten die Gewerkschaften und das Management des Unternehmens Termine im Arbeitsministerium, um an mögliche finanzielle Unterstützung vom Staat zu gelangen. Am Ende des Treffens gab es keinerlei Stellungnahme: «An dieser Stelle kommentieren wir das nicht.»

(pat/L'essentiel)

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