Fails, Verletzungen und Athletik – Die besten Szenen aus der bisherigen NFL-Saison

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Fails, Verletzungen und AthletikDie besten Szenen aus der bisherigen NFL-Saison

Fast die Hälfte der NFL-Saison ist absolviert. Spektakuläres gab es viel zu sehen, ebenso wie Horrorverletzungen und dumme Fehler.

Er gilt als starker und gnadenloser Spieler. Wer ihn zu stoppen versucht, wird meist aus dem Weg geräumt. Derrick Henry, Running Back bei Tennessee, lässt die Gegner immer wieder seine Kraft spüren. So auch gegen die Ravens, als er Josh Norman, immerhin 86 Kilo schwer, scheinbar mühelos aus dem Weg schubste.

Dass die Spieler der NFL äußerst athletisch sind – auch die eher schweren –, bewies Christian Wilkins. Der 143-Kilo-Verteidiger sprang im Jubel über seinen Mitspieler Sam Madison. Dieser ist für NFL-Verhältnisse schon eher klein, misst aber doch 1,80 Meter.

NFL-Spieler können aber nicht nur hoch springen, sie können auch schnell rennen. Wie schnell? Sehr schnell. 36,27 Stundenkilometer erreichte D.K. Metcalf im Spiel gegen die Cardinals. Nach einem Fehler seines Quarterbacks schien der Gegner bereits auf und davon. Doch Metcalf schaffte es noch, ihn einzuholen und den Touchdown zu verhindern.

Daniel Jones, Quarterback der New York Giants, hingegen zeigte sich von der weniger athletischen Seite. Gegen Philadelphia lief er selber mit dem Ball. Niemand war in seiner Nähe. Mit bis zu 34 Stundenkilometern lief er der Endzone entgegen. Doch dann geriet er ins Straucheln, stolperte und fiel zu Boden. Der lange Lauf endete vor der Endzone.

Er war nicht der Einzige, der einen klaren Touchdown auf ungewöhnliche Art und Weise noch verschenkte. Metcalf fing einen Ball, musste nur noch in die Endzone laufen. Er verlangsamte und gab dadurch dem Gegner die Chance aufzuholen. Dieser schaffte es, Metcalf den Ball aus der Hand zu schlagen und den Touchdown zu verhindern.

Die Dallas Cowboys sind die großen Pechvögel der ersten Saisonhälfte. Sie verloren gleich zwei ihrer Quarterbacks. Zuerst verletzte sich Dak Prescott schwer am Knöchel. Er wird in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. (Achtung: Das folgenden Video ist nichts für schwache Nerven.)

Sein Ersatzmann Andy Dalton übernahm. Doch nur zwei Spiele später verletzte auch er sich. Um Kontakt zu vermeiden, ging er zu Boden. Sein Gegner warf sich trotzdem auf ihn und traf ihn mit dem Helm am Kopf. Daltons Helm flog davon, und der Spielmacher musste mit einer Gehirnerschütterung vom Feld. Wann er wieder spielen kann, ist noch offen.

Im Football gibt es viele komplizierte Regeln. Eine der grundlegendsten lautet: Ein Team hat vier Versuche, um zehn Yards zu überbrücken und vier neue Versuche zu bekommen. Eine ziemlich einfache Regel – vorausgesetzt, man kann bis vier zählen. Damit hatte ausgerechnet Altstar Tom Brady Schwierigkeiten. Im Spiel gegen Chicago verzählte er sich und schaute sehr verdutzt drein.

Auch C.J. Gardner-Johnson war sehr verdutzt. Der Spielzug auf der anderen Seite des Feldes war zu Ende, als Javon Wims ihn angriff. Nach dem ersten Schlag gegen den Helm sah sich Gardner-Johnson verwirrt um, er schien nicht zu wissen, was da gerade geschieht. Der zweite Schlag zwang ihn, zu reagieren. Nachdem die Schiedsrichter die folgende Rudelbildung aufgelöst hatten, stellten sie Wims vom Feld. Hintergrund des Angriffs waren leichte Provokationen von Gardner-Johnson.

Für die New York Jets läuft die Saison alles andere als gewünscht. Nach acht Spielen warten sie immer noch auf den ersten Sieg. Einen Erfolg verzeichnen konnte aber Marcus Maye. Im Spiel gegen die Dolphins konnte er einen Ball des gegnerischen Quarterbacks fangen. Dies aber nicht mit zwei Händen, sondern mit einer Hand und der Hilfe seines Allerwertesten.

(L'essentiel/Etienne Sticher)

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