Gamescon – Die Booth Babes sind nicht totzukriegen

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GamesconDie Booth Babes sind nicht totzukriegen

Auch wenn ihre Zahl schwindet – an der Gamescom sind zahlreiche Schönheiten anzutreffen, die das Messe-Publikum mit ihren Reizen auf die Stände locken sollen.

Was sich im Laufe der vergangenen Jahre abzuzeichnen begann, findet auch an der diesjährigen Gamescom in Köln seine Fortsetzung: der schleichende, aber stete Rückgang der sogenannten Booth Babes. Gehörten sie während der ersten zehn Jahre dieses Jahrtausends noch zum fixen Bestandteil der grossen Game-Messen, versuchen Entwickler und Publisher heute, das Publikum eher mit virtuellen Inhalten denn mit nackter Haut zu den Ständen zu locken. Trotzdem, ausgestorben sind sie noch nicht. Man muss manchmal nur ein bisschen genauer hinschauen.

Dass es nicht mehr so viele Messe-Hostessen hat, ist außerdem nicht nur schlecht: zum einen, weil sich die nach wie vor überwiegend männliche Klientel so eindeutig besser auf die präsentierten Spiele konzentrieren kann. Zum anderen, weil der Anteil der Besucherinnen an der Gamescom seit längerem im Steigen begriffen ist. Sie dürften wohl eher nicht am Anblick der Booth Babes interessiert sein.

Vielleicht liegt es auch daran, dass sich die Gamescom mit jedem Jahr mehr zur Fasnacht der Gamer entwickelt, sprich: Die Besucher(innen) werfen sich immer öfter selber in mehr oder weniger gewagte Outfits, frei nach dem Motto «Sehen und gesehen werden». Wer braucht da noch Booth Babes?

(L'essentiel)

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