Wegen Hafen-Chaos – Die Briten sorgen sich um ihre Weihnachtsgeschenke

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Wegen Hafen-ChaosDie Briten sorgen sich um ihre Weihnachtsgeschenke

Weil unter anderem wegen Mangel an LKW-Fahrern große Rückstaus im Containerverkehr herrschen, müssen Schiffe oft tagelang warten. Das könnte auch das Weihnachtsgeschäft tangieren.

Spielzeug wie Barbies oder «Elf on the Shelf»-Puppen, elektronische Geräte oder Truthähne und sogar Christbäume: In Großbritannien kündigt sich für die Weihnachtszeit Knappheit an diversen Artikeln an, die per Schiffsfracht ins Land kommen. Grund sind überlastete Häfen, in denen wegen des anhaltenden Mangels an Lastwagenfahrern große Rückstaus von Containern herrschen, die nicht zeitgerecht abgeholt werden können.

Menschen sollen Weihnachtseinkäufe möglichst früh machen

Im größten Umschlaghafen in Felixstowe etwa – wo 36 Prozent des britischen Container-Verkehrs abgewickelt werden – kommen derzeit keine Schiffe des Logistikriesen Maersk an, weil diese in andere Häfen in der EU umgeleitet werden. Wie Maersk-Kadermann Mikael Jensen gegenüber BBC sagte, müssten einige der größten Schiffe des Unternehmens zwischen vier und sieben Tagen warten, bis sie in Felixstowe entladen würden. Statt diese Zeit zu verschwenden würden die Schiffe nun andere Häfen anlaufen und die Container dort zwischenlagern, bevor sie nach Großbritannien weitergeleitet würden.

Britische Zeitungen riefen angesichts der Situation dazu auf, seine Weihnachtseinkäufe in diesem Jahr besonders früh zu tätigen. Die Stadt Bath sagte laut Presseberichten bereits ihren Weihnachtsmarkt ab, wo in guten Jahren 400.000 Menschen Geschenke einkaufen.

(L'essentiel/trx)

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