CFL: Die Brücke über die A3 soll allen das Leben einfacher machen

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CFLDie Brücke über die A3 soll allen das Leben einfacher machen

LUXEMBURG – Die Brücke über die A3 ist ein Schlüsselelement der neuen Eisenbahnlinie nach Frankreich und wird einige Verbesserungen mit sich bringen.

von
Nicolas Martin
Pont CFL
A3
Luxembourg

photo : Vincent Lescaut

Vincent Lescaut/L'essentiel

«Wenn einmal alles fertig ist, werden die französischen Grenzpendler zu den Hauptverkehrszeiten neun Personenzüge pro Stunde in beide Richtungen haben, fast wie eine U-Bahn». Als am siebten Oktober die Brücke über die A3 geschoben wurde, blickte der Minister für Mobilität und öffentliche Arbeiten, François Bausch (Déi Gréng) bereits über den Tellerrand hinaus. Die Brückenkonstruktion ist im Endeffekt nur eine Etappe bei der Aufteilung der Eisenbahnlinie zwischen der Hauptstadt und Bettemburg. Ein «vollkommen überlasteter Engpass» und, insbesondere bei der Fahrt in Richtung französischer Grenze, unmöglich zu umfahren.

Marc Wengler, der Generaldirektor der CFL, betrachtet das Projekt als Teil des «großen Expansions- und Modernisierungsprogramms des Eisenbahnnetzes», das auch durch den Ausbau des Bahnhofs in Luxemburg gekennzeichnet ist. «Bis zu diesem Zeitpunkt gab es nur vier Gleise für sechs Linien», sagt er. Langfristig soll das Projekt die Verspätungen um 55 Prozent reduzieren. Alle wichtigen Knotenpunkte in dem Bereich werden ausgebaut, «um das Wachstum der Fahrgastzahlen von 3-5 Prozent pro Jahr der letzten 15 Jahre aufrechterhalten zu können», so Marc Wengler.

Verdoppelte Kapazität

Mit dem neuen Projekt werden doppelt so viele Reisende unterwegs sein können wie jetzt. 2019 erreichte die Linie 60 jährlich beinahe 7,5 Millionen Reisende, die Linie 90 beinahe 4,6 Millionen. «Technisch betriebsbereit wird sie Ende 2026 sein, 2027 und 2028 wird es dann Testphasen und zunehmend Werbung geben», erklärt der Generaldirektor der CFL. Die Anfahrtszeit werde sich nicht merklich verringern.

In der Zwischenzeit bittet der Chef der CFL um Geduld. «Es gibt schwierige Zeiten für uns und unsere Kunden. Alles, was wir tun, ist, es besser zu machen. Ich denke, wir haben einen Höhepunkt erreicht und werden 2023 etwas weniger Stress haben».

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