Europapolitikerin – Die DP lässt den Fall Monica Semedo ruhen

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EuropapolitikerinDie DP lässt den Fall Monica Semedo ruhen

LUXEMBURG – Auch wenn die Europaabgeordnete aus Luxemburg vom Präsidenten des Parlaments vorübergehend ausgeschlossen wurde, sieht die DP keinen Handlungsbedarf.

Seitens ihrer Partei muss Monica Semedo (r.) keine weiteren Sanktionen befürchten.

Seitens ihrer Partei muss Monica Semedo (r.) keine weiteren Sanktionen befürchten.

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Die DP fühlt sich durch den vorübergehenden Ausschluss aus dem EU-Parlament ihrer Abgeordneten Monica Semedo nicht zum Handeln gezwungen. Die ehemalige Moderatorin von RTL Télé Lëtzebuerg muss ihre Tätigkeit 15 Tage ruhen lassen, weil bekannt geworden war, dass sie ihre Assistenten gemobbt hatte.

«Sie hat den Ausschluss akzeptiert und sich bei ihren Mitarbeitern entschuldigt», sagt Claude Lamberty, Generalsekretär der DP im Gespräch mit L'essentiel. Er weist darauf hin, dass die Partei keinerlei Form von Schikanen und Druck auf Mitarbeiter dulde. Die Parteiführung habe die Angelegenheit mit Semedo besprochen. Damit sei der Fall abgeschlossen. Seitens der DP werde es keine weiteren Sanktionen geben.

Die DP verwies in diesem Zusammenhang auf eine «intensive Arbeitsphase, die Semedo viel abverlangt hat» und ihr Verhalten erkläre. «Der Präsident des Europäischen Parlaments hat den vorübergehenden Ausschluss begründet. Er ist derjenige, der den Fall kennt, nicht wir», so Lamberty weiter.

(jg/L'essentiel)

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