Das Mobbing hört nicht auf – Die dunklen Seiten des YouTube-Ruhms

Publiziert

Das Mobbing hört nicht aufDie dunklen Seiten des YouTube-Ruhms

Sie ist das größte YouTube-Phänomen des Jahres. Doch Rebecca Blacks Ruhm hat eigentlich nur Schattenseiten: An der Schule wird sie gemobbt – und selbst Katy Perry führt sie vor.

Mit «Friday» wurde Rebecca Black zu einem YouTube-Phänomen. Das Video zum Song dürften schon weit über 50 Millionen Menschen gesehen haben – auch wenn es mittlerweile entfernt wurde.

Damit hat Rebecca eigentlich das erreicht, was sie wollte: Sie steht im Rampenlicht, hat eine gewisse Berühmtheit erlangt. Doch die 14-Jährige hatte es sich wahrscheinlich etwas anders vorgestellt. Von ihrer zweiten Single «My Moment» waren die meisten enttäuscht. Aber nicht weil sie so schlecht war, sondern weil sie zu wenig schlecht war. Die «Fans» konnten sich auf Youtube nicht mehr so richtig lustig machen über sie.

Sie geht nicht mehr zur Schule

Und doch nehmen die Auswirkungen des Rebecca-Black-Mobbings immer groteskere Züge an. Weil sie an ihrer Schule immer ausgelacht wurde, wird sie jetzt von ihrer Mutter zuhause unterrichtet: «Wenn ich zur Schule kam, haben sie angefangen, ‹Friday› zu singen – mit einer sehr nasalen Stimme», so Black zu ABC News. «Oder sie haben mich gefragt, ob ich wisse, was für ein Tag gerade sei.» Was banal klingen mag, war für die 14-Jährige zu viel – sie hielt es an der Schule nicht mehr aus.

Da hilft es wohl auch nicht, dass sie von einem der grössten Pop-Stars permanent vorgeführt wird. Nach aussen hin gibt sich Katy Perry gerne als Fan von Rebecca. Doch wenn sie «Friday» bei einem Konzert covert, sie in ihrem neuestem Video mitmachen lässt, oder wie zuletzt den Teenager auf die Bühne nimmt, so hinterlässt das in erster Linie den Eindruck, dass sie sich über Black lustig macht. Und damit ihre Fans indirekt auffordert, dasselbe zu tun.

L'essentiel Online/

(nik)

Deine Meinung